3D-Drucker

Elektronikanbieter erweitert 3D-Drucker-Angebot

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die bei Conrad Electronic entwickelten Renkforce 3D-Drucker können aufgrund ihrer soliden Bauweise nicht nur bei Modellbauern oder Kleinserien-Herstellern eingesetzt werden, sondern sollen auch professionelle Anforderungen erfüllen.
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Die bei Conrad Electronic entwickelten Renkforce 3D-Drucker können aufgrund ihrer soliden Bauweise nicht nur bei Modellbauern oder Kleinserien-Herstellern eingesetzt werden, sondern sollen auch professionelle Anforderungen erfüllen. (Bild: Conrad Electronic SE / MCG.Studios GmbH / Michael C. Geiss)

Auf der Basis des 3D-Druckers RF1000, der sich bei vielen Anwendern bewährt haben soll, entwickelte das Conrad Technologie Centrum das Modell RF2000 mit zusätzlichen Eigenschaften. Die Renkforce 3D-Printbox dient als Steuerungseinheit für den Drucker.

Die bei Conrad Electronic entwickelten Renkforce 3D-Drucker können aufgrund ihrer soliden Bauweise nicht nur bei Modellbauern oder Kleinserien-Herstellern eingesetzt werden, sondern sollen auch professionelle Anforderungen erfüllen. Um den Anwendungsbereich zu erweitern, hat Conrad Electronic auf der Basis des 3D-Druckers ein weiteres Modell entwickelt: Der RF2000 bietet neben den Funktionen des Vorgängermodells als wichtigste Neuerung einen Dual-Extruder, der Zweifarbdruck sowie Druck von wasserlöslichen Stützstrukturen für komplexere 3D-Modelle ermöglichen soll. Auf Basis von Wünschen und Praxiserfahrungen von Benutzern des RF1000 fügte Conrad dem Modell RF2000 folgende Funktionen hinzu:

  • Dual-Extruder für Zweifarbdruck oder wasserlösliche Stützstrukturen
  • Ein Glaskeramikdruckbett mit besserer Objekthaftung. Die beheizte Glaskeramikplatte soll gute Haftung während des Druckvorgangs bieten.
  • RGB-Beleuchtung des Druckbetts, die mit einem zukünftigen Firmwareupdate den Druckzustand per Farbwechsel anzeigt. Die Positionierung der LED-Streifen verbessert die Sicht auf das Modell während des Druckvorgangs.
  • Großes, kontraststarkes LCD-Display.
  • Ein System, um das Filament schnell zu wechseln.
  • 0,4-mm-Düsen sorgen für präzisere Druckqualität. Für andere Auflösungen sind Düsen von 0,3 mm – 0,8 mm erhältlich.
  • Ein Not-Ausschalter sorgt für erhöhte Sicherheit, besonders nützlich beim Betrieb als Fräse ist.
  • Eine 230-V-Steckdose, die für den Betrieb der Fräseinrichtung geschaltet wird. Hiermit lässt sich die Fräse während des Fräsvorgangs einfach steuern.
  • Neue Halterung für vier Filamentspulen. Der Filamenthalter ist mit Rollen in verschiedenen Größen kompatibel und sorgt laut Hersteller für gute Materialzuführung.
  • Ein neu konstruierter Endanschlag mit Lichtschranke in der Z-Achse. Dies soll die Fehleranfälligkeit reduzieren und als Eigensicherheit dienen.
  • Ein neues Platinenlayout, dass die Dual-Extruder-Funktionalität erweitert und für thermische Entlastung sorgt.
  • Ein zusätzlicher Lüfter ist für eine verbesserte Wärmeabfuhr im Geräteinneren zuständig und kühlt die Platine.
  • Zubehör zum Modell RF1000 ist auch für den Typ RF2000 geeignet, z.B. Erweiterungen für die Fräse, Printbox, Filamenten usw.

Printbox ersetzt Computer und steuert 3D-Drucker

Die Renkforce 3D-Printbox dient als Steuerungseinheit für die 3D-Drucker RF1000/2000 sowie viele weitere 3D-Drucker. Sie kann weitgehend einen PC ersetzen. Der Anwender steuert die Box entweder aus dem lokalen Netzwerk oder über die „Astroprint“-Cloud. Zur Bedienung kann ein Computer, Smartphone oder Tablet mit WLAN- bzw. Internetzugang genutzt werden.

Die 3D-Printbox, die für die RF1000/2000 mit Plug and Play vorkonfiguriert ist, steuert und überwacht einen 3D-Drucker von jedem Ort aus. Der 3D-Drucker wird um eine Cloud-Anbindung mit integrierter Slicing-Funktion erweitert. Die Druckvorbereitung der Modelle erfolgt in der Cloud. Druckvorlagen werden auf der 3D-Printbox gespeichert. Druckvorlagen aus einer der umfangreichen Modellbibliotheken wie z. B. Modelle von Thingiverse, Yeggi und 3D Slash, lassen sich ohne PC direkt ausdrucken. Mit einer optional erhältlichen Webcam kann der Anwender den Druck überwachen und die erstellten Bilder in der Cloud speichern. Einige Funktionen erfordern eine Internetverbindung und einen kostenfreien Astroprint-Account. (kj)

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