Hydraulik-Ventile

Einfachere Planung, Projektierung, Verdrahtung, Inbetriebnahme und Wartung elektro-hydraulischer Anwendungen

| Redakteur: Bernhard Richter

Eatons hydraulische Ventile für die Anbindung an das intelligente Verdrahtungs- und Kommunikationssystem SmartWire-DT
Eatons hydraulische Ventile für die Anbindung an das intelligente Verdrahtungs- und Kommunikationssystem SmartWire-DT (Bild: Eaton)

Eaton bietet Maschinen- und Anlagenbauern die Möglichkeit, hydraulische Ventile an sein Verdrahtungs- und Kommunikationssystem und damit an die Cloud anzubinden.

Die mit der Smart-Wire-DT-Philosophie verbundenen Vorteile wie eine deutlich vereinfachte Planung, Projektierung, Verdrahtung, Inbetriebnahme und Wartung wird nun konsequent auch auf elektro-hydraulische Anwendungen ausgebaut. Dabei ist die Liste der Geräte, die sich bereits heute an Smart-Wire-DT anbinden lassen, ansehnlich: Im Schaltschrank sind dies Befehls- und Meldegeräte, Schütze und Motorschutzschalter, Module zur Sicherungsüberwachung, Softstarter, Drehzahlstarter, Frequenzumrichter, Sicherungslasttrenner und Leistungsschalter. Außerhalb des Schaltschranks kamen bereits bisher T-Connectoren oder auch Blockmodule zur einfachen Installation von Sensoren und Aktoren zur Anwendung. Dieses Produktportfolio wird jetzt um neue Anschaltmodule zur direkten Ansteuerung von Hydraulikventilen mit DIN-A-Ventilanschluss ergänzt. Der Anschluss an das Kommunikationssystem Smart-Wire-DT erfolgt über 5-polige Leitungen mit M12-Steckverbindern. Zwei Module erlauben die Ansteuerung von Ventilen mit einer oder zwei Magnetspulen. Es können Magnetspulen bis max. 24 V und 1,6 A angesteuert werden. Damit entfallen die bisher notwendigen teuren digitalen Ausgangsbaugruppen der SPS oder der Einsatz von Ventilsteckern mit integrierter Leistungsstufe.

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Der Anschluss an das Kommunikationssystem Smart-Wire-DT erfolgt über 5-polige Leitungen mit M12-Steckverbindern.
Der Anschluss an das Kommunikationssystem Smart-Wire-DT erfolgt über 5-polige Leitungen mit M12-Steckverbindern. (Bild: Eaton)

Wird weitere installierte Sensorik wie Druckschalter oder Füllstandssensoren über IP67-T-Connectoren erfasst, können die hierfür benötigten E/A-Baugruppen entfallen, was den Schaltschrank weiter verkleinert und die bisherige Steuerverdrahtung reduziert. Die neuen Module verfügen über eine separate ASI-Energieleitung (schwarz, 16 A) für die Versorgung der Ausgänge. Diese sind überlast- und kurzschlussfest. Neben Diagnosemeldungen bei Überlast und Kurzschluss wird auch der Status der Spannungsversorgung über das Netzwerk gemeldet. Die Module können bei Temperaturen von –25 °C bis 70 °C verwendet werden.

Konfigurations-Tool hilft einrichten

Bei der Planung und Inbetriebnahme des Smart-Wire-DT-Netzwerks bietet Eaton mit der Software SWD-Assist die bekannte Unterstützung. Im Konfigurationstool wählt der Bediener mit wenigen Maus-Klicks alle Teilnehmer des Systems aus. Mit dem Assistenten lässt sich die erstellte Konfiguration prüfen. Die Inbetriebnahme aller Smart-Wire-DT-Teilnehmer über die Diagnoseschnittstelle der Gateways ermöglicht eine Inbetriebnahme des installierten Netzwerks, und dies bereits ohne angeschlossene SPS. (br)

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