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Engineering

Ein Weg zu Industrie 4.0

| Redakteur: Monika Zwettler

Technologien verändern sich dramatisch, das ist eine Binsenwahrheit, die die Unternehmen jedoch vor gewaltige Herausforderungen stellt. Das Unternehmen AVL Powertrain Engineering bereitet sich gezielt vor und stellt die Weichen für eine zukunftsorientierte Entwicklung.

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Seien es Navigationssysteme, Energiemanagement, GPS-Control und Vernetzung, d.h. Fahrassistenz- und -sicherheitssysteme der neuesten Generation: Antriebsstränge sind heute hochkomplexe mechatronische Systemlösungen in einem vielschichtigen Umfeld.
Seien es Navigationssysteme, Energiemanagement, GPS-Control und Vernetzung, d.h. Fahrassistenz- und -sicherheitssysteme der neuesten Generation: Antriebsstränge sind heute hochkomplexe mechatronische Systemlösungen in einem vielschichtigen Umfeld.
( Bild: AVL )

Allein die derzeitigen und bereits absehbaren Veränderungen in der Produktentwicklung haben dabei den gleichen Einfluss auf das Engineering wie vor Jahren der Umstieg vom Zeichenbrett zum CAD. AVL Powertrain Engineering bereitet sich auf diese neue Welt ganz gezielt vor, baut die Entwicklungsparadigmen systematisch um und gehört damit zu den Vorreitern in der immer komplexer werdenden industriellen Produktion. Einen nicht unerheblichen Faktor bei dieser Neuausrichtung spielen für AVL die Lösungen von PTC.

Komplexität und Vielfalt gestalten die Arbeitswelt in der Produktion

AVL ist das weltweit größte private Unternehmen für die Entwicklung, Simulation und Prüftechnik von Antriebssystemen für PKW, LKW und Großmotoren. Ob auf der Straße, im Rennsport, in der Landwirtschaft oder beim Bau, auf der Schiene, im Wasser oder in Kraftwerken: die Lösungen des Unternehmens decken ein sehr breites Einsatzspektrum ab. Weltweit aufgestellt mit der Firmenzentrale in der Steiermark, versteht sich das Unternehmen als „One Partner“ seiner Kunden, der überall auf der Welt und gemeinsam mit dem Auftraggeber genau die Antriebsstranglösung entwickelt, die benötigt wird.

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Steigende Anforderungen im Automobilbereich

Allein im Automobilbereich steigen die Anforderungen und die Komplexität durch neue Technologien enorm. Seien es Navigationssysteme, Energiemanagement, GPS-Control und Vernetzung, d.h. Fahrassistenz- und -sicherheitssysteme der neuesten Generation: Antriebsstränge sind heute hochkomplexe mechatronische Systemlösungen in einem vielschichtigen Umfeld, deren Entwicklung auf die unterschiedlichsten Ziele optimiert werden muss. Dazu gehören neben Leistung, Komfort, Herstellbarkeit, Gewicht oder Zuverlässigkeit auch Vorgaben, die in den Bereichen Recyclingfähigkeit, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit oder Emissionen angesiedelt sind – keine klassischen Themen des Maschinenbaus, der in der Vergangenheit die Kernkompetenz der Automobilindustrie darstellte.

„In Verbindung mit der seit Jahren steigenden Zahl an Fahrzeugvarianten wird deutlich, mit welchen Anforderungen unsere Entwicklungsteams weltweit konfrontiert sind. Nicht zuletzt, weil dabei auch Service-Pakete von Anfang an mitberücksichtigt werden sollten, da in hart umkämpften Märkten der gesamte After Sales Markt eine immer größere Rolle spielt. Mit klassischen Vorgehensweisen kommen wir nicht wirklich weiter“, bringt es Dirk Denger, Head of Research AVL IODP CC in Graz, auf den Punkt. „Für die Neuausrichtung stand bzw. steht alles auf dem Prüfstand: Werkzeuge und Entwicklungsmethoden ebenso wie die Organisationsstrukturen und sämtliche Entwicklungsprozesse.“

Kundenanforderungen verändern den Arbeitsalltag der Entwicklung

Die Kundenwünsche waren für AVL Powertrain Engineering schon immer der treibende Faktor. Die technologischen Veränderungen der letzten Jahre haben jedoch auch hier zu massiven Veränderungen geführt, die jetzt bis ins Herz der Entwicklung durchschlagen. Der Zugang der Kunden zur Entwicklung und die konkreten Anforderungen an das Produkt haben sich radikal gewandelt.

Während in der Vergangenheit die Technologie, d.h. das technische Produkt, bei Verkauf und Entwicklung im Vordergrund stand, treten immer mehr die Wertschöpfung bzw. die Umsetzung funktionaler Anforderungen in den Fokus. Dabei gilt es, sich an Einsatzgebiet, Marktsegment, Land, den verschiedensten Regulativen und natürlich Preis/Leistung zu orientieren. Der funktionale Fokus muss dabei über alle Phasen des Entwicklungsprozesses erhalten bleiben.

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