Automatisierungskonzept Ein ganzheitliches Automatisierungskonzept soll die Entwicklung neuer Maschinen vereinfachen

Redakteur: Ute Drescher

Die Vielfalt unterschiedlicher Maschinen verlangt zugeschnittene Lösungen, die an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst sind. Unter dem Oberbegriff Machine-Struxure führt Schneider Electric auf der SPS/IPC/DRIVES 2009 weltweit ein neues Konzept ein. Es ermöglicht dem Maschinenhersteller einen ganzheitlichen Ansatz für die Projektierung seiner Automatisierungslösung. Damit bleibt er flexibel bei der Auswahl seiner Lösungsbausteine.

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Maschinen aus Deutschland genießen international hohes Ansehen. Die angebotene Palette ist vielfältig. Für jeden Anwender findet sich die passende Lösung, angefangen von kleinen kompakten Maschinen bis hin zur Königsklasse, wie hochperformanten Verpackungsmaschinen.

Diese Vielfalt erfordert zugeschnittene Lösungen, die an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst sind. Denn schließlich soll das Endprodukt auch vom Preis her wettbewerbsfähig sein. In diesem Zusammenhang ist auch eine einfache und schnelle Umsetzung von entscheidender Bedeutung: Von der Idee bis zum fertigen Produkt muss es schnell gehen, um im entscheidenden Moment „die Nase vorn“ zu haben.

Unter dem Oberbegriff Machine-Struxure stellt Schneider Electric ein Angebot vor, dass dem Maschinenhersteller einen ganzheitlichen Ansatz für die Projektierung seiner Automatisierungslösung an die Hand gibt (sehen Sie auch das Webcast-Interview mit Hans-Gerd Hilger von Schneider Electric). Das Angebot beruht auf drei Säulen.

Controller und Automationssoftware bilden die Basis

Die Basis bildet Flexible Machine Control. Dabei handelt es sich um eine Hard- und Softwareware-Plattform, die auf Maschinenanwendungen ausgelegt ist. Die angebotenen Controller sind für verschiedene Maschinentypen zugeschnitten. Hinzu kommt eine einzige durchgängige Automationssoftware für den gesamten Lebenszyklus und für sämtliche Komponenten einer Maschine. Sie soll den Anwender bei seiner Arbeit, von der Projektierung, über die Inbetriebnahme bis hin zu Wartung und Instandhaltung unterstützen.

Verifizierte und dokumentierte Programmbausteine vereinfachen die Projektierung

Säule Nummer zwei stellen verifizierte und dokumentierte Automationsarchitekturen dar. Basis-Anwendungen und Bausteinbibliotheken sollen den Einstieg in und den täglichen Umgang mit Automatisierungsprojekten erleichtern. Der Anwender kann auf typische Anwendungen – so zu sagen als „Start-up-Anwendungen – für viele typische Aufgabenstellungen aus dem Maschinenbau für seine eigene Projektierung zurückgreifen.

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