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Die Verbindungstechnik ist nicht auf den Schaltschrank begrenzt
Die Anwendung ist dabei nicht auf den Schaltschrank begrenzt. Mit einer maximalen Ausdehnung von 100 m lassen sich Befehls und Meldegeräte, die in Aufbaugehäusen oder externen Bedienpulten vorhanden sind, ebenfalls in das System integrieren.
Schließlich werden alle Befehls- und Melde- und Schaltgeräte im Schaltschrank über die grüne Flachband-Leitung oder außerhalb des Schaltschranks über eine Rundleitung miteinander verbunden. Mit „SmartWire-Darwin“ können Anwender bis zu 99 Teilnehmer miteinander verbinden. Die verbleibende Verdrahtung wird somit stark minimiert. Da alle Anbindungen an das Kommunikationssystem steckbar ausgelegt sind, werden Verdrahtungsfehler ausgeschlossen und somit Inbetriebnahmezeiten weiter reduziert.
Die Verbindungstechnik verhält sich wie ein Standard-Feldbusteilnehmer
Damit SmartWire-Darwin von jedem Anwender ohne spezielle Kenntnisse eingesetzt werden kann, wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, dass kein Eingriff in die Programmierung der Steuerung erforderlich wird. So erfolgt die Konfiguration eines SmartWire-Darwin-Netzwerks beispielsweise in Step 7 ähnlich konventioneller I/O-Systeme, wobei ein SmartWire-Darwin-Netzwerk beispielsweise mit einem modularen DP-Slave vergleichbar ist.
Somit wird sichergestellt, dass ein OEM, der beispielsweise eine Siemens-Steuerung mit Profibus-Schnittstelle in seinem Schaltschrank einsetzt, auch zukünftig den gleichen Profibus-Konfigurator verwenden kann und seine Software nicht umstellen muss.
Die Übermittlung der Daten aus dem Netzwerk erfolgt vor diesem Hintergrund über Gateways, die die Daten über Standard Feldbussysteme wie Profibus-DP oder CANopen zur übergeordneten SPS übertragen. Am Gateway erfolgt der Start des SmartWire-Darwin Netzwerks wobei alle angeschlossenen Teilnehmer automatisch durchgezählt und adressiert werden.
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