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Elektroantriebe

Drei neue Antriebe für die Fahrzeugkonstruktion

| Redakteur: Lilli Bähr

Ein neues Koaxial-Antriebssystem, eine moderne Antriebslösung für Hybrid-Baggerlader sowie ein E-Gear-Drive-Getriebe gehören zu den Produktneuvorstellungen im Bereich Fahrzeugkonstruktion.

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Ein Prototyp testet im Wintertest-Programm das neue Koaxial-Antriebssystem von GKN.
Ein Prototyp testet im Wintertest-Programm das neue Koaxial-Antriebssystem von GKN.
(Bild: GKN/Dean Smith)

Das neue Koaxial-Antriebssystem E-Twinster-X von GKN läuft aktuell im Versuchsstadium. Ein Prototyp läuft im Wintertest-Programm der Firma im harten Einsatz. Das System verfügt laut Unternehmen über einen E-Motor, ein fortschrittliches Zweigang-Getriebe mit Direktschaltung und die Möglichkeit zu Torque-Vectoring mittels des GKN-Twinster-Differential, das über zwei Nasskupplungen arbeitet.

Neu ist der kompakte 120 kW (163 PS) starke Elektromotor, der ein maximales Drehmoment von 3500 Nm bieten kann und bei Bedarf 2000 Nm pro Antriebsrad aufbringen soll. Das System arbeitet laut Unternehmen bei Geschwindigkeiten bis 250 km/h.

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Moderne Antriebslösung für Hybrid-Baggerlader

Bonfiglioli stellt mit der Radantriebsserie 610X einen elektrischen Antrieb vor, der speziell für Hybrid-Baggerlader entwickelt wurde. Der Radantrieb ist ein 2-stufiger hydraulisch betriebener Antrieb mit dynamisch elektronischer Schaltung und integrierter Park- und Betriebsbremse. Die kompakte Antriebslösung soll eine Optimierung des Elektromotors ermöglichen, der dank der integrierten Geschwindigkeitsschaltung immer mit der optimalen Drehzahl arbeiten soll. Dadurch wird dem Unternehmen zufolge eine maximale Effizienz sichergestellt. Der neue E-Antrieb wurde eigens für das schwedische Unternehmen Huddig, einem bekannten Hersteller für Baggerlader, entwickelt.

E-Getriebe steigert Reichweite von Elektrofahrzeugen

Borg Warners E-Gear-Drive-Getriebe wurde speziell für den wachsenden Elektrofahrzeug-Markt entwickelt. Er wird in zwei Mittelklasse-Stufenhecklimousinen der FAW-Group eingesetzt: im Bestrun B30EV wie auch im Junpai A70E. Das Getriebe soll Eingangsdrehzahlen von bis zu 14.000 min–1 bewältigen und dabei einen reibungslosen und ruhigen Lauf bieten. Aufgrund seines Antriebsstrangs und der leichten und kompakten Bauweise trägt das Getriebe laut Unternehmen zu einer weiteren Reichweitensteigerung von Elektrofahrzeugen bei. Optional ist auch ein elektronisch betätigtes Parksperrsystem vorhanden und rund 99 % der verwendeten Materialien sollen recycelbar sein.

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