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Entwicklungspartnerschaft hat Engineeringaufwand reduziert
Im Vollausbau verfügt die Großteil-Richtanlage von MAE über bis zu 20 Servoantriebe. Dann werden Profile in die beiden verfahrbaren Werkzeugaufnahmen an den Stabenden eingelegt. Über Rollenschienenführungen von Rexroth positionieren Servomotoren die mehrere Tonnen schweren Werkstücke in die richtige Höhe und Rollenprismen drehen sie in die richtige Lage.
Das 40 Tonnen schwere C-Gestell mit dem Richthammer fährt entlang des gesamten Arbeitsbereichs auf den Rollenschienenführungen. Im Vergleich zu Gleitschienenführungen reduziert die Wälzlagertechnik die Reibung um bis zu 90 %. Das verringert die notwendige Antriebsleistung und senkt den Energieverbrauch. Der bis zu 30 m lange Fahrbereich ist aus Teilstücken zusammengesetzt. Eindeutig gekennzeichnete Montagepositionen der einzelnen Enden sorgen für einen ruckfreien Ablauf auf der gesamten Länge. Das aufgeklipste Abdeckband besteht aus einem Stück. Zusammen mit der integrierten Komplettabdichtung sowie den serienmäßigen Vorsatzdichtungen sind die Führungswagen auch gegenüber feinsten Metall- oder Zunderpartikeln unempfindlich.
„Durch die Entwicklungspartnerschaft haben wir unser Konzept sehr schnell realisiert und den Engineeringaufwand deutlich reduziert“, bekräftigt Manfred Mitze. „Bosch Rexroth bringt die Erfahrung im Zusammenspiel von Hydraulik, Steuerungstechnik, Energieeffizienz und Software ein und wir konzentrieren uns ganz auf unsere Prozesskompetenz.“ Eine Arbeitsteilung, die die beiden Unternehmen fortführen. Mit Erfolg, denn MAE konnte bereits erste Großteil-Richtanlagen in Europa, den USA und Asien in Betrieb nehmen. Dabei unterstützt Bosch Rexroth das mittelständische Unternehmen mit der weltweiten Service-Präsenz vor Ort, einer Kernanforderung der Anwender. (qui)
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