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Mikrofluidik

Dosierung von Flüssigkeiten niedriger und mittlerer Viskosität

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Die Mikrodosiersysteme der MDS 3010+-/3020+-Series von Vermes sollen Minimalmengen im Subnanoliterbereich dosieren und sind für ein weites Spektrum industrieller Anwendungen geeignet.

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Vermes Microdispensing unterstützt mit den neuen Systemen die Hochvolumenfertigung und fortschreitende Miniaturisierung in der Mikrodosierung.
Vermes Microdispensing unterstützt mit den neuen Systemen die Hochvolumenfertigung und fortschreitende Miniaturisierung in der Mikrodosierung.
(Bild: Vermes)

Der Mikrodosiersystemhersteller Vermes Microdispensing sein seiner Mikrodosiersystem-Portfolio um die MDS 3000-Series für niedrig- bis mittelviskose Medien. Die Jetter bestehen aus einem Piezoventil MDV 3010+ oder MDV 3020+ und einer elektronischen Ansteuerung MDC 3090+.

Das System soll, nach Aussage des Unternehmens, ideal für Mikroanwendungen mit immer komplexeren Funktionen sein – für schnelle und genaue Produktionsprozesse in denen es auf das exakte Applizieren von teuren, flüssigen Medien ankommt. Schwerpunkte der Weiterentwicklung der MDS 3000-Series für Nieder- bis Mittelviskosität sind die weitere Steigerung der Geschwindigkeit und Präzision, maximale Stabilität und hohe Applikationsflexibilität.

Für Anwendungen, wo minimale Flüssigkeitsmengen sicher und möglichst perfekt zu dosieren sind, stellt das Unternehmen zwei Grundsysteme zur Verfügung, die auf die zugedachten Medien ausgelegt sind: niederviskos (MDS 3010+), mittelviskos (MDS 3020+). Mit diesen Systemen können Medien bis zu einer Viskosität von 8 Pa.s kontaktlos und präzise dosiert werden. Einsatzgebiete der neuen Systeme wären, laut Aussage des Herstellers, Biowissenschaften, medizinische Diagnostik und Pharmazeutik,

Mechanische Bewegung hilft beim dosieren

Um diese Dosiervorgänge möglich zu machen, muss eine schnelle mechanische Bewegung hinter der Düse erzeugt werden. Diese Aufgabe übernimmt in den Ventilen ein einstellbarer Antrieb. Implementierte Dip-Schalter erlauben es, jederzeit beim Dosieren die Parameter zu ändern.

Ein Chip im Ventil liefert Überwachungsfunktionen, um ein möglichst gleichbleibendes Dosierresultat zu erzielen. Mit einer Echtzeituhr werden Fehler und ungeplanten Unterbrechungen protokolliert. Die Antwortzeit auf Triggersignal beträgt mit einer Schaltzeitverzögerung etwa 85 μs. Die piezoangetriebenen Ventile bieten programmierbare Anwendungen für definierte Muster. Dies erlaubt es dem Anwender seinen eigenen Satz an Parametern zu definieren. Durch die robuste Oberflächenbehandlung der Stößelaufhängung soll der Verschleiß verringert und eine maximale Stabilität erzielt werden. Die modulare Ausrichtung der Systeme erlaubt flexible Konfigurationen mit einer Auswahl an Düsen, Stößel und Fluidiken. Die Steuereinheit MDC 3090+ ist kompatibel mit allen MDV 3010A- und MDV 3020A-Ventilen. Eine lokale Düsenheizung kann optional hinzugefügt werden und arbeitet mit externen Heizungscontrollern zusammen. (br)

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