ILA 2026 DLR zeigt Technologien für nachhaltige Luft- und Raumfahrt

Quelle: Pressemitteilung DLR 1 min Lesedauer

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf der ILA 2026 aktuelle Forschungsarbeiten aus Luft- und Raumfahrt. Im Fokus stehen Technologien für klimaverträgliche Luftfahrt, unbemannte Systeme sowie Anwendungen der Raumfahrtforschung.

Die umgebaute Dornier 328-100 wird zum Test nachhaltiger Flugzeugtreibstoffe für die umweltverträglichere Luftfahrt der Zukunft eingesetzt.(Bild:  DLR)
Die umgebaute Dornier 328-100 wird zum Test nachhaltiger Flugzeugtreibstoffe für die umweltverträglichere Luftfahrt der Zukunft eingesetzt.
(Bild: DLR)

Ein Schwerpunkt liegt auf nachhaltig erzeugten Flugkraftstoffen (Sustainable Aviation Fuels, SAF) sowie auf Wasserstofftechnologien. Dazu gehört unter anderem ein Tankkonzept für flüssigen Wasserstoff. Ergänzend zeigt das DLR mit dem Engineering-Simulator ESIM2, wie neue Systeme und Betriebskonzepte für Flugzeuge getestet und schneller in die Anwendung überführt werden können.

Auch unbemannte Systeme spielen eine zentrale Rolle. Im Projekt „Swarming“ wird untersucht, wie mehrere Luft- und Bodenfahrzeuge koordiniert eingesetzt werden können, etwa im Katastrophenschutz. Anwendungen zur Flugsicherheit adressieren unter anderem manipulierte Navigationssignale: Die Cockpit Spoofing Alert App (CoSAA) bewertet Navigationsdaten in Echtzeit und warnt vor möglichen Störungen.

Forschungsflugzeuge als Testplattformen

Mit dem Forschungsflugzeug ISTAR sowie der umgebauten Dornier 328-100 „UpLift“ betreibt das DLR fliegende Plattformen zur Erprobung neuer Technologien. Sie dienen unter anderem zur Untersuchung nachhaltiger Antriebe und neuer Flugverfahren unter realen Bedingungen.

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Raumfahrt: Exploration, Sicherheit und Erdbeobachtung

In der Raumfahrt präsentiert das DLR unter anderem Technologien zur Weltraumüberwachung, etwa das optische System Apparillio zur Erfassung von Objekten im erdnahen Orbit. Zudem werden Beiträge zu internationalen Missionen vorgestellt, etwa der Rover „Idefix“ für die japanische MMX-Mission zum Marsmond Phobos.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erdbeobachtung: Das Projekt „CO2Image“ soll künftig Treibhausgasemissionen aus dem All erfassen. Parallel arbeitet das DLR an Technologien für die astronautische Raumfahrt, darunter Strahlungsmessungen für Missionen zum Mond und Mars.

Neue Infrastruktur für Raumfahrtmissionen

Mit dem geplanten Human Exploration Control Center (HECC) baut das DLR seine Infrastruktur für zukünftige astronautische und robotische Missionen aus. Das Zentrum soll die Steuerung und Überwachung internationaler Missionen unterstützen und die europäische Raumfahrt langfristig stärken.

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