Hannover Messe Digitalisierte Hydraulik live erleben

Von Bosch Rexroth 2 min Lesedauer

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Am Gemeinschaftsstand Plattform Industrie 4.0 auf der Hannover Messe zeigen Teilnehmer des Forschungsprojekts Fluid 4.0, wie die digitalisierte Zukunft der Fluidtechnik aussehen wird. An einer Tiefziehpresse demonstrieren sie ineinandergreifende Lösungen.    

Die Vorteile digitalisierter Hydraulik können Besucher der Hannover Messe bei Bosch Rexroth live am Beispiel einer Tiefziehpresse erleben.(Bild:  Bosch Rexroth AG, Rolf Nachbar)
Die Vorteile digitalisierter Hydraulik können Besucher der Hannover Messe bei Bosch Rexroth live am Beispiel einer Tiefziehpresse erleben.
(Bild: Bosch Rexroth AG, Rolf Nachbar)

Auf dem Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 präsentiert das Verbundprojekt Fluid 4.0 Anwendungsbeispiele und Use Cases zur Digitalisierung in der Fluidtechnik, darunter Live-Demonstratoren zu Energieeffizienz, Datenintegration, Steuerung und Überwachung fluidtechnischer Systeme sowie Circular Economy. Koordinator des Forschungsprojekts ist Bosch Rexroth. Auf der Hannover Messe demonstriert das Unternehmen an einer Tiefziehpresse, wie digitale Lösungen ineinandergreifen und so Mehrwerte entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten.

Der digitale Zwilling wird Realität: QR-Code als Tor zur Datenwelt

Tiefziehpresse
Ein einfacher Scan eines QR-Codes an der Komponente dieser Tiefziehpresse genügt, um den digitalen Zwilling in Form der standardisierten Asset Administration Shell (AAS) aufzurufen.
(Bild: Bosch Rexroth AG, Rolf Nachbar)

Beispielsweise lässt sich über einen QR-Code an den Komponenten der digitale Zwilling in Form der standardisierten Asset Administration Shell (AAS) aufzurufen. Dieser enthält unter anderem technische Dokumentationen und Zertifikate sowie den CO2-Fußabdruck. Für Anwender entfällt das bislang teils mühsame Suchen in physischen Aktenordnern oder auf verschiedenen Webseiten.

Großes Potenzial der Digitalisierung liegt in der intelligenten Verknüpfung von Daten. Hierfür hat der Zulieferer die Softwarelösung Asset Orchestration Platform (AOP) entwickelt. Sie sammelt und analysiert Daten zu einzelnen Komponenten und stellt sie für übergeordnete Anwendungen zur Verfügung. Damit baut sie die Basis für eine effiziente Steuerung sowie eine beschleunigte Inbetriebnahme.

Um diesen Prozess zu veranschaulichen, zeigt Bosch Rexroth das Zusammenspiel der Software mit seinem IoT-Service live am Messestand. Dabei werden beispielsweise Druck- oder Temperaturwerte eingespeist und können für Condition Monitoring oder Predictive Maintenance verwendet werden.

Projekt Fluid 4.0

Im Forschungsprojekt Fluid 4.0 treibt ein Industriekonsortium die Stärkung und Weiterentwicklung der Verwaltungsschale als digitaler Zwilling in einem branchenübergreifenden Datenraum voran und etabliert damit einen herstellerübergreifenden, offenen Standard für die Fluidtechnik.

Aufbauend auf der bereits vorhandenen Infrastruktur digitalisieren Unternehmen und Institutionen aus Industrie und Wissenschaft praxisrelevante Anwendungsfälle. Bis Mitte 2026 sind Entwicklung und Umsetzung von vier Use Cases für industrierelevante Demonstratoren geplant: die effiziente Steuerungsentwicklung für eine durch digitale Daten beschleunigte Inbetriebnahme, ein Energiemonitoring für mehr Transparenz bei der Optimierung des Energieverbrauchs, die CO2-Bilanzierung in der Nutzungsphase sowie ein Konzept für die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy). Die vier Use Cases zeigt Bosch Rexroth auch an der Tiefziehpresse.

Tipp

Den Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 finden Sie auf der Hannover Messe in Halle 13, Stand C24.

Die Fortschritte der Digitalisierung der Hydraulik sowie die Ergebnisse des Forschungsprojekts Fluid 4.0 werden im Rahmen des Fluid-X-Symposiums am 29. Juni und der Projektabschlussveranstaltung am 30. Juni 2026 vorgestellt und diskutiert.

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