Digitaler Zwilling Digitale Zwillinge einfacher in Steuerungssysteme einbinden

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Ansys und Rockwell Automation haben ihre Zusammenarbeit vertieft: Nun lässt sich die Studio-5000-Simulationsschnittstelle von Rockwell Automation mit Ansys Twin Builder verbinden. Damit können digitale Zwillinge wirksam eingesetzt werden.

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Ansys Twin Builder ermöglicht den Anwendern Multiphysik-Analysen, um zu verstehen, wie sich Kräfte wie Durchflussraten, mechanische Spannungen und thermische Profile auf Anlagen im Feld auswirken.
Ansys Twin Builder ermöglicht den Anwendern Multiphysik-Analysen, um zu verstehen, wie sich Kräfte wie Durchflussraten, mechanische Spannungen und thermische Profile auf Anlagen im Feld auswirken.
(Bild: ©Monopoly919 - stock.adobe.com)

Mit der Einbindung der Studio-5000-Simulationsschnittstelle in den Ansys Twin Builder können Ingenieurteams Designs in einem virtuellen Raum erstellen und testen. Dabei sparen sie Zeit und Kosten, die normalerweise mit der Herstellung und dem Test teurer physischer Prototypen verbunden sind. Die digitale Domäne kann auch verwendet werden, um Prozessänderungen zu testen, bevor sie im Feld implementiert werden, was den Durchsatz und weitere Leistungsaspekte steigern kann.

Verbleibende Lebensdauer der Geräte berechnen

Ein weiterer wichtiger Vorteil simulationsbasierter digitaler Zwillinge ist die vorausschauende Wartung. Ansys Twin Builder ermöglicht den Anwendern Multiphysik-Analysen, um zu verstehen, wie sich Kräfte wie Durchflussraten, mechanische Spannungen und thermische Profile auf Anlagen im Feld auswirken. Damit können Ingenieure die verbleibende Lebensdauer der Geräte berechnen und die Wartung planen. Das Risiko kostspieliger ungeplanter Ausfallzeiten wird dadurch verringert.

Produktion in der Entwurfsphase optimieren

Die Studio-5000-Simulationsschnittstelle und der Ansys Twin Builder ermöglicht es Benutzer digitale Zwillinge an emulierte oder physische Steuerungen anzuschließen. Die Verbindung mit einer emulierten Steuerung kann den Anwendern helfen, die Produktion in der Entwurfsphase zu optimieren, während es ihnen die Verbindung mit einer physischen Steuerung ermöglicht, die optimale Geräteleistung mit der tatsächlichen Leistung zu vergleichen. „So können Benutzer beispielsweise Was-wäre-wenn-Szenarien anwenden, um die Auswirkungen von Änderungen auf einen Prozess zu verstehen. Sie können virtuelle Sensoren erstellen, um Werte zu schätzen, was sonst zu teuer wäre oder die gar nicht hätten erhoben werden können und sie können Auswirkungen wie Ausfälle vorhersagen, die sich negativ auf den Gewinn auswirken“, sagt Shane Emswiler, Senior Vice President of Products bei Ansys.

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