Studie Digitale Führung verursacht Probleme

Redakteur: Hendrik Fuhrmann

Viele Führungskräfte sind nicht überzeugt von der digitalen Arbeitsweise. Sie befürchten, die Leistung ihrer Mitarbeiter nicht ausreichend kontrollieren und überprüfen zu können - so eine Studie zum Thema digitale Führung der Baulig Consulting.

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Im Mittelstand steht man bei der digitalen Führung vor einigen Heruasforderungen.
Im Mittelstand steht man bei der digitalen Führung vor einigen Heruasforderungen.
(Bild: ©sitthiphong - stock.adobe.com)

Das Konzept der digitalen Führung ist laut der Befragung von Baulig Consulting für viele Führungskräfte im Mittelstand noch Neuland. 71 Prozent der Teilnehmer geben an, dass durch das digitale Arbeiten die Transparenz verloren geht. Deswegen könnten die Ergebnisse einzelner Mitarbeiter nicht mehr so gut beurteilt werden. Zwei Drittel der beteiligten Unternehmen berichten davon, dass Informations- und Kommunikationsprozesse in der aktuellen Situation nicht optimal laufen.

Motivation der Angestellten schwer einzuschätzen

Wie weitere Ergebnisse der Umfrage zeigen, bekommt die Mehrheit die allgemeine Stimmung im Team auch ohne Face-to-Face-Kommunikation mit. Allerdings können sieben von zehn Führungskräften die Motivation der Angestellten nur schwer einschätzen. Insgesamt halten die Befragten die Steuerungsfähigkeit jedoch auch auf digitalem Wege für gegeben. Trotzdem haben sechs von zehn Befragten das Gefühl, dass wichtige Ankündigungen nicht so ernstgenommen werden.

Jeder Zweite wird nicht von Zuhause aus arbeiten

„Die Studienergebnisse zeigen eine recht verbreitete Unsicherheit in den Unternehmen, wie Führung über digitale Kanäle gelingen kann“, erklärt Geschäftsführer Markus Baulig. Fast 80 Prozent der Führungskräfte haben bereits Interesse an einem Coaching für digitale Führung signalisiert. In der Industrie jedoch, davon geht die Unternehmensberatung aus, wird fast jeder Zweite in Zukunft nicht von Zuhause aus arbeiten.

Informationen zur Studie

Für die im Mai 2021 veröffentlichte Studie "Digitalisierung und Vertrieb im Mittelstand" wurden bundesweit 200 mittelgroße Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern befragt. An der Umfrage nahmen Inhaber, Geschäftsführer sowie Vertriebsleiter teil.

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