Elektroantrieb Die Qual der Antriebstechnik-Wahl: Lösungsansätze für Elektromobilität

Redakteur: Ute Drescher

Elektro-Antriebskonzepte in PKW, Klein-LKW oder auch Booten gewinnen zunehmend an Bedeutung. Beim Aus- oder Umrüsten gilt es aus antriebstechnischer Sicht, zahlreiche Faktoren zu beachten. Der Artikel gibt einen Überblick.

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Gerhard Körber, Geschäftsführer Unitek GmbH: "Wir haben jahrelange Erfahrung beim Um- und Ausrüsten von Elektrofahrzeugen unterschiedlichster Art vom PKW über den LKW bis hin zum Elektro-Boot. Neuerdings kommen auch Propellerantriebe für Segelflugzeuge dazu. Unsere Kunden unterstützen wir daher nicht nur mit den richtigen Komponenten, sondern auch mit Know-how aus unserem Erfahrungspool." (Bild: Unitek)
Gerhard Körber, Geschäftsführer Unitek GmbH: "Wir haben jahrelange Erfahrung beim Um- und Ausrüsten von Elektrofahrzeugen unterschiedlichster Art vom PKW über den LKW bis hin zum Elektro-Boot. Neuerdings kommen auch Propellerantriebe für Segelflugzeuge dazu. Unsere Kunden unterstützen wir daher nicht nur mit den richtigen Komponenten, sondern auch mit Know-how aus unserem Erfahrungspool." (Bild: Unitek)

Am Anfang steht die Frage, was für ein Fahrzeug mit einem Elektroantrieb ausgerüstet werden soll, z.B. ein PKW, LKW, landwirtschaftliches Fahrzeug, Baufahrzeug oder gar ein Boot oder Segelflugzeug (Bild 1). Die Fahrzeugart, deren Einsatzgebiet und die davon abhängige Betriebsdauer haben wesentlichen Einfluss auf die Antriebswahl, denn diese Faktoren definieren die Anforderungen an Kurzzeit- bzw. Dauer-Leistung, Batteriespannung oder die notwendige Schutzart.

Einsatzort und Umgebungsbedingungen beeinflussen Antriebskomponenten

Daneben beeinflusst das Höhenprofil des Geländes, in dem ein Fahrzeug eingesetzt wird, die Wahl der richtigen Fahrzeugkomponenten. Fahrzeuge, die z.B. auf dem Flugfeld oder auf vorwiegend flachen Messe- und Industriegeländen unterwegs sind, benötigen meist eine geringere Antriebsleistung als vergleichbare Straßenfahrzeuge und auch die Anforderungen an die Schutzart sind bei diesen Fahrzeugen geringer. Auf unbekanntem Terrain dagegen kann es ein Fahrzeug mit Steigungen bis 25 Prozent zu tun bekommen. Das erfordert natürlich eine höhere Leistung und es gilt hier auch die Rekuperation (also die Nutzbremsung, bei der Brems-Energie in die Batterie geladen wird) zu berücksichtigen. Zum Vergleich: Die mittlere Leistung eines Kleinwagens liegt im Flachland bei ca. 12 kW, im bergigen Gelände bei ca. 20 kW.

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