Additive Fertigung
Die fünf häufigsten Irrtümer im 3D-Druck

Quelle: Xometry 4 min Lesedauer

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Wenn Firmen Tempo in Produktion, Prozesse oder Produktentwicklung bringen wollen, ist der 3D-Druck längst kein Geheimtipp mehr. Doch noch immer kursieren hartnäckige Irrtümer und Vorurteile rund um den 3D-Druck. Das sind die fünf häufigsten Legenden.

Ein häufiger Irrtum ist, dass der 3D-Druck lediglich schwache Teile hervor bringt. Dieses Bauteil ist aus Titan im Direkten Metall-Laser-Sintern entstanden.(Bild:  Xometry/Bastian Fischer)
Ein häufiger Irrtum ist, dass der 3D-Druck lediglich schwache Teile hervor bringt. Dieses Bauteil ist aus Titan im Direkten Metall-Laser-Sintern entstanden.
(Bild: Xometry/Bastian Fischer)

High-Tech-3D-Drucker stehen heute in Handwerksbetrieben ebenso wie in den Forschungsabteilungen von Konzernen. Wer keinen eigenen Drucker kaufen möchte, kann eine Produktionsplattform wie Xometry Europe nutzen. In Kundenkontakten hat das Unternehmen allerdings festgestellt, dass trotz der wachsenden Popularität dieser Technologie noch hartnäckige Irrtümer und Vorurteile kursieren. Xometry hat die fünf häufigsten Legenden aufgespürt:

1. „Additiv kann man nur Kunststoffe verarbeiten.“

Kunden lassen von Xometry Teile aus Aluminium, Kobalt-Chrom, Stahl, Edelstahl, Inconel oder Titan drucken. Heraus kommen unter anderem Zahn- oder orthopädische Implantate, Gasturbinen, Druckgusswerkzeuge oder Ersatzteile für Autos. Dazu werden Legierungen verwendet, die den Materialien spezielle Eigenschaften geben. So enthält Al-Si10Mg neben Aluminium auch Silizium und Spuren von Magnesium sowie Eisen. Damit wird das Material gut leitfähig für Wärme und Strom.