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Technik kurz erklärt Die Entwicklung des Large Hadron Colliders

| Autor/ Redakteur: M.A. Bernhard Richter / Katharina Juschkat

In unserer Serie „Technik kurz erklärt“ stellen wir jede Woche ein Meisterwerk der Konstruktion vor. Heute: Der Large Hadron Collider.

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Die Europäischen Organisation für Kernforschung Cern forscht seit Jahren an der Materie, aus der das Universum besteht.
Die Europäischen Organisation für Kernforschung Cern forscht seit Jahren an der Materie, aus der das Universum besteht.
(Bild: Maximilien Brice, CERN)

Der LHC ist ein Teilchenbeschleuniger am Europäischen Kernforschungszentrum Cern bei Genf. Er ist der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt. Über 10.000 Wissenschaftler und Techniker aus über 100 Staaten waren an der Planung und am Bau beteiligt – es kooperierten hunderte Universitätslehrstühle und Forschungsinstitute.

Fundamentale Fragen beantworten

Die Hauptkomponente ist ein Synchrotron in einem 26,7 km langen unterirdischen Ringtunnel, in dem Protonen auf 99,9999991 % Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht werden. In den Strahlrohren herrscht ein Vakuum mit einem Restdruck von 10 -14 bar, bei einer Temperatur von 1,9 Kelvin. Die Datenmenge, die bei Experimenten anfällt, wird auf 15 Petabyte/Jahr geschätzt.

Faszinierende Zahlen der Konstruktion

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Der LHC benötigt im Betrieb eine elektrische Leistung von etwa 170 MW. Wissenschaftler erhoffen sich die Beantwortung fundamentaler Fragen zu den Grundkräften der Natur, der Struktur von Raum und Zeit sowie dem Zusammenhang zwischen Quantenphysik und Relativitätstheorie.

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Über den Autor

M.A. Bernhard Richter

M.A. Bernhard Richter

Redakteur Online/Print/Video, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht