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Technik kurz erklärt Die Entwicklung der Espressokanne

| Autor / Redakteur: M.A. Bernhard Richter / Katharina Juschkat

In unserer Serie „Technik kurz erklärt“ stellen wir jede Woche ein Meisterwerk der Konstruktion vor. Heute: Die Espressokanne.

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Die Espressokanne erfreut sich auf Campingausflügen besonderer Beliebtheit.
Die Espressokanne erfreut sich auf Campingausflügen besonderer Beliebtheit.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Die Espressokanne, auch genannt Moka, ist ein beliebtes Campingzubehör, weil man nur einen Gaskocher benötigt, um innerhalb kurzer Zeit frisch gebrühten Kaffee zu bekommen. Das bekannte achteckige Modell hat der Italiener Alfonso Bialetti im Jahr 1933 erfunden. Bekanntheit erlangte es nach dem zweiten Weltkrieg.

Aufbau der Espressokanne

Die Espressokanne ist dreiteilig aufgebaut: Das Unterteil wird in der Vorbereitung mit Wasser gefüllt, der trichterförmige Siebeinsatz hält das Kaffeepulver und das obere Kannenteil mit Steigrohr fängt den fertigen Kaffee auf. Erhitzt man das Wasser, beginnt es zu verdampfen und Überdruck bildet sich. Das Wasser wird in das trichterförmige Sieb gedrückt und fließt durch das Steigrohr in den oberen Teil – fertig.

Der deutsche Namen der Kaffeemaschine ist übrigens irreführend: Bei dem Vorgang entsteht nämlich kein Espresso, sondern gewöhnlicher Kaffee, da die Kanne einen maximalen Druck von etwa 1,5 bar erzeugen kann, für einen Espresso jedoch ein Brühdruck von etwa 9 bar verlangt wird.

Toxikologen weisen darauf hin, dass die abgegebene Menge von Aluminium aus der Kanne eventuell schädliche Rückstände im Kaffee hinterlassen können. Deshalb sollte die Kanne richtig behandelt werden – dazu gehört, sie nur mit Wasser ohne jedwede Zusätze zu spülen.

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Über den Autor

M.A. Bernhard Richter

M.A. Bernhard Richter

Redakteur Online/Print/Video, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht