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Technik kurz erklärt Die Entwicklung der CD

Autor: Katharina Juschkat

In unserer Serie „Technik kurz erklärt“ stellen wir jede Woche ein Meisterwerk der Konstruktion vor. Heute: Die CD.

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Heute wird die CD längst von Festplatten und Cloudspeichern abgelöst.
Heute wird die CD längst von Festplatten und Cloudspeichern abgelöst.
(Bild: © lpictures – stock.adobe.com)

Ursprünglich wurde die Compact Disc – oder CD – als Nachfolger der Schallplatte erfunden. 1979 entwickelte Sony und Philips den digitalen Musikspeicher, der innerhalb von wenigen Jahren erfolgreich die Schallplatte vom Markt verdrängte. Kurz nach der Erfindung der Audio-CD kam die CD-ROM – Compact Disc Read-Only Memory – auf den Markt, die nicht nur Audio, sondern jegliche Daten speichern kann.

Faszinierende Zahlen der Konstruktion
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Kuriose Vorgänger der CD

Bis sich das Format der CD durchsetze, brauchte es jedoch einige Anläufe. Ein Vorgänger war etwa die kuriose Erfindung der „Bildplatte“, einer LP-großen Scheibe aus Kunststofffolie, die etwa zehn Minuten Bild und Ton speicherte. Aufgrund der kurzen Spieldauer, aber auch der Empfindlichkeit der Platten, setzte sich diese Variante nicht durch.

Der Erfolg der CD zog weitere Formate wie CD-R und CD-RW, die HD-ROM und die DVD nach sich. Nicht nur Musik, auch Filme und Computerspiele wanderten von den Magnetspeichern auf die digitalen Scheiben. Die CD als Speicher hat bis heute jedoch einen großen Nachteil: Die Lebensdauer wird je nach Lagerung auf 10 bis 50 Jahre angegeben. Heute ersetzen Festplatten und das Internet als praktisch unsterblicher Speicher die CDs nach und nach. Positiv für die Musikindustrie: Aufgrund des Retro-Trends der letzten Jahre ist der Absatz der Schallplatte wieder gestiegen.

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Über den Autor

 Katharina Juschkat

Katharina Juschkat

Redakteurin, Vogel Communications Group