Hydraulik

Den Synchronlauf von 16 Hydraulikzylindern herstellen

| Redakteur: Lea Ziegler

Der Linear-Gleichlauf-Mengenteiler von Lemacher Hydraulik.
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Der Linear-Gleichlauf-Mengenteiler von Lemacher Hydraulik. (Bild: Lemacher Hydraulik)

Lemacher Hydraulik bietet Linear-Gleichlauf-Mengenteiler, die eine hydraulische Kopplung von mehreren Zylindern ermöglichen.

Linear-Gleichlauf-Mengenteiler arbeiten auch bei unterschiedlicher Belastung genau (Gleichlauffehler <0,2 %), geräuschlos, umweltschonend und haben einen hohen Wirkungsgrad (97% bei 250 bar) und daher auch eine geringe Erwärmung. Bei großen Zylindervolumen lässt sich mit zwei Linear-Gleichlauf-Mengenteilern im Tandemverfahren unterbrechungsfrei der Hub ausführen.

Das Prinzip des Linear-Gleichlauf-Mengenteilers ist das Dosierprinzip. Ein großer Hauptkolben ist fest mit mehreren kleineren Kolben verbunden. In der Regel sind die Kolbenflächen der Dosierkolben gleich groß. Bewegt sich nun der Hauptkolben, dann bewegen sich die Dosierkolben zwangsläufig mit der gleichen Geschwindigkeit. Befindet sich in den Dosierkolbenräumen eine Flüssigkeit, dann wird von allen Dosierkolben die gleiche Flüssigkeitsmenge bewegt. Der Hauptkolben wird hydraulisch bewegt und über Ventile mit einer bestimmten Geschwindigkeit und einem bestimmten Druck gesteuert.

Dosierkolbenräume in Reihen- oder Parallelanordnung

Die Bauform des Mengenteilers hängt von der Anzahl der Dosierkolbenflächen ab. Bei 2- und 3-fach-Mengenteilern sind die Dosierkolbenräume hintereinander (Reihenanordnung), bei 4-fach Mengenteilern nebeneinander (Parallelanordnung) angeordnet. Bei größeren Anwendungen besteht eine Kombination von Parallel- und Reihenanordnung.

Durch die spezielle Ansteuerung des Linear-Gleichlauf-Mengenteilers ist es möglich, in den Endlagen einen Ausgleich der Dosiervolumen zu schaffen. Diese Schaltung verbindet alle Räume des Mengenteilers miteinander und kann somit nicht nur für den Ausgleich benutzt werden, sondern bietet auch die Möglichkeit, den Gleichlauf zu überbrücken und die angeschlossenen Arbeitszylinder im „Chaos“ anzutreiben. Es ist außerdem eine Kombination aus Gleichlaufsteuerung und Chaosschaltung möglich. Hierdurch können Maschinen betrieben werden, deren Werkzeuge parallel verfahren werden sollen, wobei allerdings durch Parallelitätsfehler ein Angleichen der Arbeitszylinder am Ende des Hubes notwendig wird. In diesem Fall kann durch die Chaosschaltung ein Anliegen jedes einzelnen Arbeitszylinders unabhängig voneinander gesichert werden. Der entsprechende Gleichlaufrückhub mit Endlagenausgleich vervollständigt diesen Arbeitszyklus. (lz)

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