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CAD-Software Den Anlagen-Lebenszyklus im Blick

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Mit Cadison vertreibt ITandFactory ein Engineering-Tool, die die Plaung von modularen Anlagen erleichtert, das das Tool objektorientiert arbeitet.

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Cadison: Vom Design-Konzept über das Basic/Detail Engineering zum Anlagenbetrieb.
Cadison: Vom Design-Konzept über das Basic/Detail Engineering zum Anlagenbetrieb.
(Bild: Cideon)

Modulare Anlagen sind ein weltweiter Trend, um die Entwicklungs- und Produktzyklen in der Prozessindustrie (Chemie, Öl und Gas, Pharma) zu verkürzen. Denn modular aufgebaute Anlagen bieten die Chance, Prozesse flexibel und anpassbar zu gestalten. Aus einzelnen Bausteinen (Prinzip Lego) mit unterschiedlichen Funktionen lassen sich Anlagen schnell immer wieder neu zusammenstellen, um unterschiedlichste Produktionsverfahren abzubilden. Daneben sind vor allem eine mögliche Wiederverwendung der Module/Skids sowie eine wesentlich verkürzte Anlagenplanung durch reduziertes Engineering die Hauptvorteile einer solchen Herangehensweise.

Diese Entwicklung passt ideal zur Philosophie des Engineering-Werkzeugs Cadison: Die Planung von Modulen funktioniert damit bestens – ganz einfach weil das Tool objektorientiert arbeitet (Modul = Objekt). Die Standardisierung von Anlagenteilen und deren Wiederverwendung erhöhe die Produktivität des Planers ungemein, sagt Michael Brückner, Technical Director der ITandFactory GmbH. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt das Engineering-Tool Cadison seit mehr als 20 Jahren.

Digitale Transformation auch für den Anlagenbetrieb nutzen

Cadison biete darüber hinaus als objektorientiertes Tool über die Anlagenplanung hinaus einen Mehrnutzen. Denn man kann die vorhandenen Daten beispielsweise auch in der Administration, zur Kalkulation, für die Supply Chain nutzen. Michael Brückner sieht darin eine Chance zur Reduktion von Komplexität: „Das Planungsbüro kann ebenso wie der Anlagenbetreiber interne Abläufe durch Nutzung von Cadison vereinfachen und so Freiräume schaffen.“ Der große Nutzen dabei sei es, die digitale Transformation und die vorhandenen Daten nicht nur für die Anlagenplanung zu nutzen, sondern auch für den Anlagenbetrieb: „Cadison kann ein Projekt über den gesamten Lebenszyklus begleiten!“

Fazit: Was ist das Versprechen moderner Anlagenplanungs-Tools? Es geht primär um eine höhere Produktivität des Planers – durch Fehlervermeidung (Kollisionsüberprüfung, Daten werden bei einem integrierten Tool nur einmal eingegeben), durch die Chance der mehrfachen Nutzung einmal geplanter Anlagen, durch die Möglichkeit des parallelen Planens über unterschiedliche Gewerke und auch über Zeitzonen hinweg.

Zudem wird das im Planungsprozess geschaffene 3D-Modell nach Realisierung der Anlage auch in der Produktionsphase (Erweiterungen und Instandhaltung der Anlage) bis hin zur Anlagenabstellung genutzt. Also über den ganzen Lebenszyklus der Anlage. ITandFactory nennt das i2PIM (‚integrated and intelligent Plant Information Modeling‘): Über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage laufen alle Daten in einer einzigen Datenbank zusammen – vom ersten Design-Konzept bis zur Montage, über die Instandhaltung bis letztlich zur Demontage. (jup)

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