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Symmetrische und Asymmetrische Scharniere für leichte und schwere Objekte
Für leichtere, gut ausbalancierte Objekte oder solche mit vertikaler Drehachse lassen sich Scharniere mit symmetrischem Friktionsmoment einsetzen. Sollen schwerere Objekte zum Öffnen oder Schließen mit unterschiedlichem Kraftaufwand betätigen lassen, so sind Scharniere mit asymmetrischem Friktionsmoment zu wählen. In gleicher Bauform sind diese sowohl mit symmetrischem wie asymmetrischem Friktionsmoment bei freier Wahl der Richtungszuordnung erhältlich.
Friktionsscharniere können mit einer integrierten Torsionsfeder ein zusätzliches Drehmoment erzeugen
Friktionsscharniere können nicht nur den Öffnungswinkel begrenzen, sondern auch mit einer integrierten Torsionsfeder ein zusätzliches Drehmoment erzeugen. Je nachdem wie der neutrale Punkt der Torsionsfeder definiert ist, lässt sich beim Öffnen ein Gewichtsanteil des zu bewegenden Objektes kompensieren oder beim Schließen ein Drehmoment speichern.
Bistabile Friktionsscharniere mit druckgefederter Nockensteuerung rasten jeweils in der Endstellung ein. Beim Öffnen oder Schließen speichert die Druckfeder die Bewegungsenergie und lässt den beweglichen Scharnierflügel in der Zielrichtung einrasten.
Eine Neuentwicklung sind lineare Friktionsführungen, die sich mit Dreh- und Schwenkfriktionsgelenken zu komplexeren Positionierungen kombinieren lassen. Die linearen Friktionsscharniere lassen sich auch mit manuell zu betätigenden Rastungen oder mit motorgesteuerten Antrieben kombinieren. Die einzelnen Komponenten solcher komplexeren Positionierungen lassen sich in ihren Vorgaben und Friktionsmomenten unabhängig voneinander definieren und somit der gegebenen Anwendung optional anpassen.
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