Messtechnik Das Potenzial von Messdaten für smarte Lösungen heben

Redakteur: Jan Vollmuth

In Messdaten schlummern häufig ungenutzte Informationen. Experten des neuen Innovation Lab der Kistler Gruppe wollen sie gemeinsam mit mit Kunden und Partnern aus Forschung und Wirtschaft für smarte Servicelösungen verfügbar machen.

Mithilfe von Algorithmen, die am Innovation Lab entwickelt wurden, lassen sich qualitätskritisch Fertigungsschritte innerhalb eines Zerspanprozesses identifizieren.
Mithilfe von Algorithmen, die am Innovation Lab entwickelt wurden, lassen sich qualitätskritisch Fertigungsschritte innerhalb eines Zerspanprozesses identifizieren.
(Bild: Kistler Group)

Sensoren von Kistler sammeln in verschiedensten Anwendungen Daten zu dynamischen Messgrößen wie Druck, Kraft, Drehmoment und Beschleunigung. In diesen Daten steckt häufig noch deutlich mehr Potenzial: „Vielen Kunden und Partnern ist gar nicht bewusst, welches Potenzial in ihren Daten begraben liegt – das wollen wir ändern. Durch datengestützte Analysen und Methoden können wir in vielen Bereichen Mehrwerte zu unserer Sensorik liefern“, sagt Dr. Nikola Pascher, Head of Innovation Lab. Algorithmen bilden dabei die Basis für intelligente Software, die selbstständig Lösungsvorschläge liefert und so dazu beiträgt, Prozesse zu optimieren und Vorhersagen zu treffen.

Durch datengestützte Analysen und Methoden können wir in vielen Bereichen Mehrwerte zu unserer Sensorik liefern.“

Dr. Nikola Pascher, Head of Innovation Lab

Ein weiteres Ziel besteht im Wissensaustausch zwischen Kistler und den Anwendern der Sensorik. „Bei uns trifft Know-how auf Kreativität mit Start-Up-Spirit. Bei Kistler gibt es Experten für alle Anwendungsbereiche unserer Sensoren. Diese ziehen wir bei der Entwicklung der Algorithmen und smarten Servicelösungen hinzu. Aber auch von unseren Kunden können wir viel lernen. Vor allem bekommen wir durch sie Zugriff auf Daten aus unterschiedlichen realen Anwendungsfällen, die uns helfen, unsere Produkte noch besser auf die entsprechenden Bedürfnisse anzupassen,“ so Pascher zu den Vorteilen, die beide Seiten aus der Zusammenarbeit ziehen.