Nachhaltigkeit Dank Generativem Design zu leichteren Fahrzeugen

Generatives Design sorgt für mehr Nachhaltigkeit: Dank kreativer Lösungen, die Computer und Konstrukteur gemeinsam entwickeln, entstehen leichtere Fahrzeuge, die entsprechend weniger Treibstoff benötigen.

Je weniger ein Automobil wiegt, desto weniger Energie wird benötigt, um es zu bewegen. Dank Generativem Design konnte unter anderem das Gewicht der Räder des T2 Bully von VW um 18 % gesenkt werden.
Je weniger ein Automobil wiegt, desto weniger Energie wird benötigt, um es zu bewegen. Dank Generativem Design konnte unter anderem das Gewicht der Räder des T2 Bully von VW um 18 % gesenkt werden.
(Bild: VW)

Die Automobilindustrie ist einer der Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft. Ihre Bedeutung rührt nicht nur aus dem hohen Beitrag zu Wertschöpfung, Beschäftigung und Exporten. Sie nimmt als eine Branche mit umfangreichen Vorleistungsverflechtungen auch eine Schlüsselrolle für andere Sektoren ein: Die Anforderungen der Automobilindustrie an neue Produkte und Prozesse geben wichtige Impulse für andere Branchen. Häufig ist die Automotivebranche ein Vorreiter in Sachen neue Technologien. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Einsatz des Generativen Designs in Kombination mit der Additiven Fertigung.

Was Generatives Design ist

Generatives Design ist eine Form der künstlichen Intelligenz, die die Rechenleistung der Cloud nutzt, um bessere Ergebnisse für Entwürfe von Produkten, Gebäuden, Infrastruktur und Systemen zu erzielen. Generatives Design nutzt Algorithmen, maschinelles Lernen und algorithmische Geometrie, um schnell unterschiedliche Lösungen für die verschiedenen Anforderungen eines Entwurfs zu finden. Das generative Design erzeugt eine Vielzahl von Alternativen – diese werden auf die verschiedenen Kriterien, die ein Entwurf erfüllen muss, geprüft.

Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Redakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht