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Lasersintern CO-Laser druckt Bauteile mit nur 0,22 mm Wandstärke

| Redakteur: Dorothee Quitter

EOS hat auf der Formnext 2019 mit der FDR-Technologie (Fine Detail Resolution) eine Lösung für den pulverbasierten industriellen 3D-Druck von Kunststoffen mit einem CO-Laser vorgestellt.

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Mit der FDR-Technologie hergestellte Düse aus PA 1101.
Mit der FDR-Technologie hergestellte Düse aus PA 1101.
(Bild: EOS)

Bei der kunststoffbasierten FDR-Technologie erzeugt ein CO-Laser mit einer Laserleistung von 50 Watt einen sehr feinen Laserstrahl, der im Vergleich zu bestehenden SLS-Technologien einen nur halb so großen Fokusdurchmesser hat. So sind völlig neue Belichtungsparameter und damit hochfeine Oberflächen sowie filigrane und zugleich stabile Bauteile mit einer minimalen Wandstärke von nur 0,22 mm möglich. Eingesetzt wird im ersten Schritt der zertifizierte Werkstoff PA 1101. Dieser wird in Schichtstärken von 40 und 60 µm verarbeitet und zeichnet sich durch eine hohe Schlagzähigkeit und Bruchdehnung aus und wird darüber hinaus aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Die FDR-Technologie eröffnet völlig neue Anwendungsfelder für die kunststoffbasierte additive Fertigung - so etwa im Bereich von Filtereinheiten und Fluidführungen, Steckern und anderen Elektronikbauteilen sowie Konsumgütern. (qui)

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