Werkstoffauswahl CES Selector 2017 löst Werkstofffragen in der Produktentwicklung

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Granta Design hat die Version 2017 von CES Selector angekündigt. Die neue Version der Lösung soll deutlich mehr Werkstoffauswahlmöglichkeiten und wichtige Anzeige- sowie Diagrammverbesserungen bieten.

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CES Selector 2017 ermöglicht die schnelle Erstellung von Diagrammen für Berichte und Präsentationen.
CES Selector 2017 ermöglicht die schnelle Erstellung von Diagrammen für Berichte und Präsentationen.
(Bild: Granta)

CES Selector von Granta Design ist eine PC-basierende Software für Materialauswahl und grafische Analysen von Werkstoffen, die es den Anwendern ermöglicht, die Vorteile und Grenzen ihrer Werkstoffoptionen zu verstehen, auf Anhieb das am besten geeignete Material auszuwählen und schnell Ersatzwerkstoffe zu finden. Werkstoffkennwerte bieten Antworten auf viele kritische Fragen in der Produktentwicklung. CES Selector 2017 unterstützt die Anwender dabei, Antworten auf ihre Fragen zu finden und erleichtert es, eine bestimmte Materialauswahl zu rechtfertigen sowie ihre Empfehlung an alle Beteiligten zu kommunizieren.

Entscheidungen erleichtern

So können Anwender beispielsweise schnell Kennwertdiagramme erstellen, die helfen zu verstehen, welche Werkstoffe am besten für eine bestimmte Anwendung geeignet sind. Eine erweiterte Kommentarfunktion, wie z. B. die Möglichkeit, Trendindikatoren und Kurven hinzuzufügen, erhöht den Informationsgehalt dieser Diagramme in Berichten und Präsentationen und hilft, Zielkonflikte zu erläutern und Problemlösungen aufzuzeigen. Das neue Datenblatt-Format ermöglicht es, mit einem frischen und attraktiven Erscheinungsbild, Werte mit Kenndaten zu korrelieren und Verknüpfungen zu weiteren Informationen abzurufen.

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Risikoindikatoren für verbotene Substanzen

Die neuen Risikoindikatoren für verbotene Substanzen greifen auf ein wichtiges, laufendes Projekt bei Granta zu, bei dem konkurrenzlose Informationsressourcen über verbotene Substanzen, die entsprechende Gesetzgebung und ihr Einfluss auf die Werkstoffentscheidung gesammelt und gepflegt werden. Die Indikatoren ermöglichen es den Anwendern, risikobehaftete Materialien bereits bei der Auswahl und dem Vergleich der Werkstoffe zu identifizieren, z. B. bei Nichteinhaltung der REACH-Verordnung.

Bearbeitungskosten früh im Prozess berücksichtigen

Das Part Cost Estimator Werkzeug wurde in der neuesten Softwareversion, basierend auf der Rückmeldung von Kunden, um die Möglichkeit erweitert, den Einfluss von Bearbeitungskosten bereits in der frühen Phase des Produktdesigns zu berücksichtigen. Dies ermöglicht es den Anwendern, die Kosten der bearbeiteten Bauteile sehr früh abzuschätzen und den wirtschaftlichen Wendepunkt zu untersuchen, an dem zwischen maschineller Bearbeitung und endformnaher Prozesse entschieden werden muss.

Die Materialauswahl wurde um neue Informationen erweitert, mit denen Bearbeitungsgeschwindigkeit und Spannungskorrosionsrisse berücksichtigt werden können. Dies ermöglicht es, Werkstoffdaten auch hinsichtlich dieser Kennwerte zu filtern und die Ergebnisse in Vergleichstabellen zu untersuchen.

Aktualisierungen bei Metallen, Kunststoffen und Verbundwerkstoffen

Bei der Material-Universe-Kerndatenbank, die eine breite Abdeckung an Metallen, Kunststoffen und Verbundmaterialien bietet, wurden umfangreiche Aktualisierungen durchgeführt. Unter anderem wurden die neuesten Güteklassen und aktuellsten Preisinformationen hinzugefügt. CES Selector kann nun zusammen mit der Senvol Database, mit den enthaltenen Informationen zu Werkstoffen und Maschinen für die additive Fertigung, verwendet werden. Des Weiteren wurden die folgenden Datenmodule aktualisiert: Prospector, Campus und M-Base Kunststoffe; StahlDat SX und SteelSpec Stähle; MMPDS und ASME Metalle sowie die Datenbank für Beschichtungen. (mz)

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