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Synchronmotor Brecher lässt es wieder richtig krachen

| Redakteur: Ute Drescher

Wie tauscht man die Motoren von Brechern in möglichst kurzer Zeit aus? Grange Resources Ltd. setzte auf das Knowhow von WEG. Dessen Ingenieuren gelang es, eine anwendungsspezifisch angepasste, voll kompatible Austauschlösung zu entwickeln.

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Brecheranlage von Grange Resources Limited in der Savage-River-Mine, Australien. Eisenerz wird hier auf eine Korngröße von max. 200 mm gebrochen.
Brecheranlage von Grange Resources Limited in der Savage-River-Mine, Australien. Eisenerz wird hier auf eine Korngröße von max. 200 mm gebrochen.
(Bild: WEG)

Grange Resources Limited mit Sitz im Nordwesten von Tasmanien ist der größte Förderer von Eisenerz und Produzent von Pellets in Australien. Eine der Minen des Unternehmens, Savage River, umfasst drei Haupttagebauwerke. Das Eisenerz aus dem nördlichen Teil des Bergwerks wird in einen ersten Kreiselbrecher abgekippt und dort auf eine Korngröße von max. 200 mm gebrochen, bevor es über ein 1,3 km langes Überland-Förderband auf eine Erzhalde geschüttet wird. Das Erz aus dem südlichen Teil des Bergwerks wird einem zweiten Brecher zugeleitet.

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Die Herausforderung: Austausch des Motors in nur einer Woche

Die Motoren, die die Brecheranlagen der Savage-River-Mine antrieben, waren extrem groß: Einschließlich des Grundrahmens wogen sie jeweils 36 t. Als eine dieser Anlagen sich rapide dem Ende ihrer Lebensdauer näherte, stand Grange Resources vor der Herausforderung, die Anlage in der kürzest möglichen Zeit und bei minimalem Produktionsausfall zu ersetzen. Das Unternehmen kalkulierte, dass der gesamte Ablauf – von der Freigabe der Baustelle bis zur Montage, Installation und Inbetriebnahme des neuen Motors – nur eine einzige Woche (pro Maschine) dauern durfte, wenn die Ausfälle auf ein Minimum reduziert werden sollen.

Die einzige Möglichkeit zur Einhaltung eines solch ehrgeizigen Zeitplans war die Konstruktion eines Motors, der sowohl mechanisch als auch elektrisch so bemessen ist, dass ein direkter Ersatz für den auszubauenden Motor möglich war. Die WEG-Ingenieure konnten dank der konstruktiven Flexibilität der WEG-Motorentechnologien sowie der intensiven Partnerschaft zwischen dem lokalen Geschäftspartner von WEG, Alpha Electrics und Grange Resources, das gewünschte Produkt entwickeln. Unterstützt wurde das Projekt zusätzlich durch die langjährigen stabilen Liefer- und Servicebeziehungen zwischen Alpha Electrics und WEG Australia.

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