Physical AI BMW Landshut testet humanoide Roboter für Bauteil-Handling

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Das BMW Group Werk Landshut untersucht, welche Fertigungsaufgaben sich für humanoide Roboter eignen – im Fokus: Greifen, Bewegen und Erkennen von Bauteilen.

BMW Group Werk Landshut entwickelt Software für humanoide Robotik in der Komponentenfertigung.(Bild:  BMW)
BMW Group Werk Landshut entwickelt Software für humanoide Robotik in der Komponentenfertigung.
(Bild: BMW)

Die BMW Group treibt den Einsatz humanoider Robotik in der Komponentenfertigung voran. Das BMW Group Werk Landshut, Kompetenzstandort für die Inhouse-Komponentenfertigung, untersucht dabei systematisch, für welche Fertigungsaufgaben sich humanoide Robotersysteme eignen – insbesondere dort, wo Flexibilität, feinmotorische Fähigkeiten und ein Verständnis der Arbeitsumgebung gefragt sind. 

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Konkret geht es um Aufgaben wie das Erkennen und Einordnen von Umgebungen, das Bestimmen von Position und Zustand von Bauteilen, das Planen effizienter Bewegungsabläufe sowie das gezielte Greifen und Bewegen von Werkstücken. Die hohe Bandbreite an Produkten und Fertigungsverfahren am Standort Landshut bietet dafür ideale Testbedingungen unter realen Produktionsanforderungen.

Für uns ist entscheidend, die Technologie sehr nah an realen Anforderungen zu entwickeln. Wir prüfen nicht nur, was technisch möglich ist, sondern wo humanoide Robotik in der Komponentenfertigung tatsächlich einen belastbaren Nutzen bringen kann.

Christoph Jagoda, Projektleiter Physical AI im BMW Group Werk Landshut

Lernen durch Erfahren

Neue Ansätze werden zunächst außerhalb der laufenden Produktion in Pilotprojekten erprobt und anschließend schrittweise skaliert. Die Systeme lernen dabei unter anderem durch demonstrationsbasiertes Lernen: Mitarbeitende führen Bewegungsabläufe vor, die per Kamerasystemen, Motion-Capture-Anzügen und Datenhandschuhen erfasst und in übertragbare Verhaltensmodelle überführt werden.

Für die technologische Weiterentwicklung kooperiert die BMW Group eng mit Athenyx Robotics – einem Spin-off des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen – sowie mit der Hochschule Landshut. Die Aktivitäten ergänzen bereits laufende Pilotprojekte zu humanoider Robotik in den BMW-Werken Leipzig und Spartanburg.

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