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Steckverbinder Binder strukturiert Geschäftsleitung neu

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Das Familienunternehmen Binder hat seine Geschäftsleitung in vier Bereiche gegliedert und setzt bei der Unternehmensstrategie auf eine „Zwei-Säulen-Politik“. Einerseits will das Unternehmen die Internationalisierung der Firmengruppe vorantreiben, andererseits wird am Firmensitz in Neckarsulm nachhaltig investiert.

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Die Binder-Geschäftsleitung (v.l.): Alfred Schraudolf, Werner Fröhlich, Markus Binder (Geschäftsführender Gesellschafter), Peter Schall und Siegbert Vollert.
Die Binder-Geschäftsleitung (v.l.): Alfred Schraudolf, Werner Fröhlich, Markus Binder (Geschäftsführender Gesellschafter), Peter Schall und Siegbert Vollert.
(Bild: Binder)

Als Spezialist für Rundstecker industrieller Anwendungen wächst das Neckarsulmer Familienunternehmen Binder seit 1960 nachhaltig und wird von Markus Binder als geschäftsführendem Gesellschafter in zweiter Generation geführt. Er sagt: „Gerade für Familienunternehmen ist es unerlässlich – neben der Pflege traditioneller Werte – mutig zu sein, Innovationen zu wagen, um sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Zukunft immer im Blick zu behalten.“

Geschäftsleitung in vier Bereiche gegliedert

Doch das Streben nach stetiger ökonomischer Verbesserung, mehr Effizienz und besseren Umsatzzahlen, kann dem Unternehmen zufolge nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn auf Managementebene ein Team agiert, welches sich mit Binder identifiziert und an einem Strang zieht. Deshalb ist es für Binder unerlässlich, Persönlichkeiten einzusetzen, die der dynamischen Entwicklung des Unternehmens entsprechen. Markus Binder: „Ich erwarte von meiner Führungsmannschaft, dass sie die Werte, für die Binder steht – wie Verlässlichkeit, Vertrauen und Ehrlichkeit – vorleben.“ Um fachlich sowie personell gut gerüstet zu sein, wurde die Geschäftsleitung, der Markus Binder vorsteht, in vier Bereiche aufgegliedert.

  • Vertrieb und Marketing

„Vertrieb und Marketing“ wird von Werner Fröhlich geleitet. Für ihn ist entscheidend, dass „alles Notwendige getan wird, um auch weiterhin erfolgreich zu sein. Dazu zählt unter anderem ein gut funktionierendes Verkaufsteam. Wir haben ein sehr gutes“, sagt Fröhlich.

  • Finanzen und Administration

„Finanzen und Administration“ wird von Siegbert Vollert verantwortet, der seine Hauptaufgabe vor allem darin sieht, „Binder mit Unterstützung der Mitarbeiter und durch Prozesse sowie Strukturen so aufzustellen, dass es dem Unternehmen möglich ist, auf die vielen externen und internen Veränderungen dynamisch zu reagieren.“

  • Technik

Peter Schall leitet den Bereich „Technik“ und ist damit „hauptverantwortlich für die Optimierung vorhandener und Entwicklung neuer Produkte“, erklärt Markus Binder. „Anforderungen an Produkte steigen stetig und Kunden fordern kurze Entwicklungszeiten für neue Produkte. Darum kümmert sich ein motiviertes Team an Konstrukteuren. Durch den eigenen Werkzeugbau und die Kunststofffertigung im Haus haben wir alle wichtigen Prozesse in eigener Hand“, sagt Peter Schall.

  • Produktion und Logistik

Alfred Schraudolf – neu im Team der Geschäftsleitung – ist Leiter des Bereichs „Produktion und Logistik“´. „Er trägt dafür Sorge, dass unsere Produktion effizient läuft und wir höchste Qualität abliefern“, bringt es Markus Binder auf den Punkt.

Ziel dieses Teams ist es, die Unternehmensphilosophie konsequent zu verfolgen, immer wieder strategisch mutige Entscheidungen zu treffen und auch neue Wege zu gehen.

„Zwei-Säulen-Politik“ als übergreifende Unternehmensstrategie

Bei der übergreifenden Unternehmensstrategie verfolgt Binder eine „Zwei-Säulen-Politik“: Einerseits wird die Internationalisierung der Firmengruppe vorangetrieben, um die globale Präsenz Schritt für Schritt auszubauen. Andererseits soll am Firmensitz in Neckarsulm nachhaltig investiert werden. So sind die Planungen für den Neubau eines Produktions- und Logistikzentrums weit fortgeschritten.

Ein wichtiger Schritt war dem Unternehmen zufolge die Abkündigung zur Automobilindustrie, insbesondere am Standort Ungarn. Ein über die Jahrzehnte konstantes, jährliches Wachstum von durchschnittlich über 10 % ist für Binder der Beleg dafür, dass die Entscheidung richtig war, sich auf Rundsteckverbinder zu fokussieren. In Bezug auf die Produkte werden in naher Zukunft verstärkt Lösungen für die Medizintechnik, Verkehrstechnik, die Lebensmittel verarbeitende Industrie oder land- und bauwirtschaftlichen Maschinen angestrebt.

Zudem will sich Binder als attraktiver Arbeitgeber positionieren, um Nachwuchskräfte mit neuartigen Ausbildungskonzepten und Karrierechancen zu überzeugen und damit die aktuelle Zahl von aktuell insgesamt 49 Auszubildenden und Studenten auszubauen.

Markus Binder ist überzeugt, diese Ziele mit dem neu aufgestellten Management zu erreichen: „Ich habe mich bewusst für diese vier unterschiedlichen Persönlichkeiten entschieden, da ich überzeugt bin, dass jeder exakt die für seinen Zuständigkeitsbereich erforderlichen Voraussetzungen mitbringt.“ (sh)

SPS IPC Drives 2017: Halle 10, Stand 300

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