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Kunststoff

Ausgezeichnete Dyneon TFM PTFE Anwendungen

| Redakteur: Dorothee Quitter

Das Spektrum der Gewinnerbeiträge des Wettbewerbs „Dyneon TFM PTFE Partnership for Growth Recognition Program 2008“ belegt ein weites Einsatzgebiet dieses von Dyneon entwickelten Hochleistungswerkstoffes. Er verbindet eine nahezu universelle Chemikalienbeständigkeit mit verbesserten mechanischen Eigenschaften.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Jury bewertete die Einsendungen anhand der Kriterien Innovationskraft, bisherigem und potenziellem wirtschaftlichen Erfolg sowie Kreativität der neuen Anwendung. Zum Sieger kürte sie dabei eine von der ElringKlinger Kunststofftechnik entwickelte Dichtkappe für Winkelsensoren im Lenkgetriebe. Die Dichtkappe aus Dyneon TFM PTFE schützt das empfindliche elektronische Bauteil vor Getriebeöl und Dampf in einem Temperaturbereich von -40 °C bis +150 °C. Neben den hervorragenden Barriereeigenschaften ermöglicht der Hochleistungswerkstoff die selektive Oberflächenaktivierung durch Plasma-Ätzen. Diese umweltfreundliche Oberflächenbehandlung ermöglicht den Festverbund zwischen der TFM-Dichtkappe und der Silikon-Vergussmasse auf der Innenseite der Kappe.

Den zweiten Platz erreichte ein neu entwickeltes Tauchrohr für Tanks und Reaktoren in der chemischen Verfahrenstechnik ebenfalls von der ElringKlinger Kunststofftechnik. Das Rohr speist gasförmige, flüssige Chemikalien oder inerte Gase in die gefüllten Tanks ein und verteilt sie gleichmäßig. Durch die gute Verschweißbarkeit und die deutlich geringere Kriechneigung im Vergleich zu klassischem PTFE kann der Hersteller das Tauchrohr in sehr großen Längen anbieten. Damit eignet es sich auch für Tanks mit bis zu 10.000 Liter Fassungsvermögen.

Mit dem dritten Platz zeichnete die Jury eine Säurereinigungsapparatur von Berghof Products & Instruments aus. Durch die porenarme Struktur von Dyneon TFM PTFE kann Berghof die Boden- und Wandstärke deutlich reduzieren und dadurch die Effizienz des Gerätes steigern. Darüber hinaus zeichnet sich die Apparatur durch nahezu vollständige Chemikalienresistenz und extrem hohe Reinheit aus und schafft damit die Voraussetzungen für Anwendungen in der Ultraspurenanalytik. Das Anwendungsspektrum umfasst auch die Destillation von Flusssäure, die selbst Glas angreift.

Die offizielle Preisverleihung an die Gewinner wird im Rahmen der kommenden Achema in Frankfurt/Main stattfinden.

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