Druckluftmotoren Antriebe für hohe Anforderungen an die Hygiene
Medizinische Werkzeuge müssen nach Operationen zu sterilisiert werden, um Infektionen in Krankenhäusern zu Verhindern. Doch nicht alle mit Motoren angetriebenen Werkzeuge eignen sich für die Sterilisation mit Wasserdampf. Deprag bietet mit seinen Druckluftmotoren sterile Lösungen an.
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Mindestens 50 000 Patienten im Jahr sterben in Europa an Infektionen, die sie im Krankenhaus erworben haben. Mit dieser alarmierenden Zahl legte die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Anfang des Jahres 2008 den Finger in eine ernstzunehmende Wunde: Antibiotika resistente Keime sind in den Krankenhäusern auf dem Vormarsch. Die Forderung nach mehr Hygiene in den Operationssälen schließt auch das chirurgische Werkzeug mit ein.
Sterilisation von Elektromotoren kaum möglich
Medizinische Werkzeuge wie Bohrmaschinen, Sägen oder Fräsmaschinen werden heute bei vielen chirurgischen Eingriffen und orthopädischen Operationen eingesetzt. Nach der Operation muss das Werkzeug gründlich gereinigt und sterilisiert werden – meist über Dampfsterilisation.
Chirurgisches Werkzeug wird mit unterschiedlichen Motoren angetrieben. Elektromotoren konkurrieren mit pneumatisch angetriebenen Systemen. Doch nicht jede Antriebsart eignet sich gleichermaßen für die Sterilisation mit Wasserdampf. Das Sterilisiergut wird mit reinem, gesättigtem Wasserdampf bis zu 134 Grad Celsius behandelt, der auf alle Oberflächen des zuvor gereinigten Instruments einwirkt.
Für die Sterilisation mit Dampf eignen sich Druckluftmotoren moderner Bauart. Bei Elektromotoren droht die Gefahr eines Kurzschlusses. Batterien können durch die Behandlung mit Dampf im Autoklaven beschädigt werden. Sie werden daher außerhalb des Operationssaals aufgeladen und bleiben somit unsteril. Ein deutlicher Nachteil gegenüber Druckluftsystemen, die im Operationssaal komplett steril neben dem OP-Tisch bereitgestellt sind.
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