Druckluftmotoren

Antriebe für hohe Anforderungen an die Hygiene

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Druckluftlamellenmotoren aus Edelstahl für die Medizintechnik

Mit der Baureihe 67 bietet Deprag Schulz ein Edelstahl-Druckluftlamellenmotoren-Programm, das problemlos mit Dampf sterilisierbar und damit für den Einsatz in der Medizintechnik prädestiniert ist. Die Motorspindel dieser Baureihe ist gleichfalls aus Edelstahl und widersteht auch aggressiven Reinigungsmitteln. Alle Motoren sind vollkommen abgedichtet, es kann keine Leckageluft austreten. Der innere Überdruck in einem pneumatisch betriebenen Werkzeug verhindert zudem das Eindringen von Schmutz.

Mit den Deprag-Lamellenmotoren aus Edelstahl hat der Hersteller von medizinischen Power Tools einen optimalen Antrieb, um den hohen Anforderungen des Markts nachzukommen. Bei der Gestaltung der Motoren für Medizintechnikanwendungen wird auf glatte Oberflächen viel Wert gelegt. Das erleichtert die Reinigung und trägt zu perfekter Hygiene bei.

So funktioniert ein Druckluftmotor

Das Prinzip des Druckluftmotors ist einfach. Die per Kompressor erzeugte Druckluft versetzt den Motor in Rotation. Beim Lamellenmotor geschieht das auf folgende Weise: Der in einem exzentrischen Zylinder umlaufende Rotor wird in Bewegung gesetzt. In seinen Schlitzen stecken die Lamellen.

Die nun durch Zentrifugalkraft nach außen gegen die Zylinderwand gedrückt werden. Damit bilden sich Arbeitskammern für die sich ausdehnende Druckluft. Über diese Expansion der sich ausdehnenden Druckluft wandelt sich die Druckenergie in kinetische Energie – die Drehbewegung entsteht.

Die Fachwelt geht davon aus, dass in den USA etwa ein Viertel der chirurgischen motorisch betriebenen Werkzeuge mithilfe eines Druckluftmotors angetrieben werden. Das vor allem, weil sie sich leicht an das bestehende Druckluftnetz in Krankenhäusern anschließen lassen.

In Deutschland und weitgehend im übrigen Europa ist die Druckluftinfrastruktur in Krankenhäusern vorhanden und lässt sich ohne großen Kostenaufwand aufrechterhalten. Moderne Akkusysteme sind durch die Verwendung von Li-Ionen zwar zuverlässiger und langlebiger als die Vorgänger-Technologie, aber im Vergleich zur Akkuleistung steht die Druckluft unbegrenzt zur Verfügung, egal wie lange die Operation dauert.

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