Partnerschaft Ansys und Siemens Energy arbeiten im 3D-Druck zusammen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Um einen verbesserten Designprozess für die Erstellung von AM-Teilen (Additive Manufacturing) anbieten zu können, vereinen die Partner das von Siemens Energy eingesetzte 3D-Druckverfahren Powder Bed Fusion mit den Simulationslösungen von Ansys.

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Ansys Additive sagt den nach dem Druck validierten Verzug voraus.
Ansys Additive sagt den nach dem Druck validierten Verzug voraus.
(Bild: Ansys)

Konstrukteuren fehlt oft die Expertise und das Fachwissen in der Additiven Fertigung in Bezug auf Druckvorbereitung und Simulationswerkzeuge. Deshalb müssen physische Prototypen hergestellt werden. Gemeinsam wollen nun Ansys und Siemens Energy Ingenieure schulen, um kostspielige Nachbearbeitungen in der Produktion zu reduzieren und neue Produkte schneller und mit höherer Qualität entwickeln zu können.

Die Homogenisierte Gitterstruktur aus Ansys Material Designer erfasst die gewünschte Spannungsumverteilung.
Die Homogenisierte Gitterstruktur aus Ansys Material Designer erfasst die gewünschte Spannungsumverteilung.
(Bild: Ansys)

Die in diesem neuen AM-Designprozess geschulten Konstrukteure werden die Simulationslösungen von Ansys nutzen, um das Rätselraten beim Produktdesign zu verringern und hochkomplexe Teilegeometrien zu validieren. Siemens Energy verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Bereich additive Fertigung für Gasturbinen und andere rotierende Maschinen und kann Unternehmen, die eine Brücke zum 3D-Druck schlagen wollen, über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, von der Konstruktion bis zur Fertigung, praktische Anwendungsunterstützung bieten.

Das oberste Ziel von Ingenieurteams ist es, Teile gleich beim ersten Mal richtig zu drucken. Die Partnerschaft ermöglicht es, sie für diese Aufgabe zu schulen.

Quan Lac, Head of Additive Manufacturing, Americas bei Siemens Energy

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