Antriebstechnik Analysewerkzeug für Antriebslösungen zeigt Einsparpotenziale auf

Redakteur: Stefanie Michel

Mit dem „Energiepass-Antriebslösung“ aus Lenzes Auslegungswerkzeug „Drive Solution Designer“ (DSD) kann der Energiebedarf einer Antriebslösung, der einzelnen Antriebskomponenten und des Gesamtsystems bestimmt werden. Zusätzlich zeigt der DSD Optimierungspotenziale auf. So lassen sich zielgerichtet Energieverbrauch und Betriebskosten senken.

Anbieter zum Thema

Der Stellenwert der Energieeffizienz ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Zum einen ist mittlerweile das Anliegen unumstritten, CO2-Emissionen so weit zu reduzieren, dass die negativen globalen Auswirkungen auf das Klima auf einem beherrschbaren Niveau bleiben. Zum anderen zwingt die Erwartung langfristig steigender Energiekosten dazu, gleiche Produktionsleistungen mit niedrigerem Energieverbrauch zu erzielen – um damit die Betriebskosten zu begrenzen.

Es sind deshalb auch betriebswirtschaftliche Erwägungen, aus denen heraus die Energieeffizienz von Maschinen und Anlagen zunehmend in den Fokus rückt: „Es ist höchste Zeit, bei Investitionsentscheidungen die Total Costs of Ownership (TCO) stärker zu berücksichtigen“, unterstreicht Volker Bockskopf, Umweltmanager bei Lenze. Da die reinen Anschaffungskosten dem VDMA zufolge lediglich einen untergeordneten Anteil der TCO ausmachen, geht es hier vor allem um die Betriebskosten und ihr Verhältnis zum Anschaffungspreis. „Da Energie einer der größten Posten bei den Betriebskosten ist, sollten vor allem Antriebssysteme auf Effizienz und Energieverbrauch durchleuchtet werden“, ist Bockskopf überzeugt.

Energieeffizienz schon bei der Planung berücksichtigen

Um die Energieeffizienz von Antriebssystemen zu erhöhen, verfolgt Lenze drei Ansätze:

  • Elektrische Energie intelligent einsetzen: So wenig wie nötig
  • Energie mit hohem Wirkungsgrad wandeln
  • Rückgespeiste Bremsenergie nutzen

Mit dem Lenze-Auslegungswerkzeug Drive Solution Designer (DSD) können diese drei Punkte schon während der Planung einer Maschine und ihrer Antriebslösung berücksichtigt werden.

Bildergalerie

„Mit dem Auslegungswerkzeug Drive Solution Designer können diese Punkte bereits während der Planung einer Maschine und ihrer Antriebslösung berücksichtigt werden“, berichtet Olaf Götz, der den DSD gemeinsam mit Peter Vogt entwickelt hat.

(ID:291766)