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Drehtisch A-Drive zeigt Drehtische, Aktuatoren und Lineareinheiten auf der Motek

A-Drive zeigt auf der Motek 2017 viele Neuheiten aus dem Bereich der Antriebstechnik: beispielsweise Drehtische der AXD-Serie. Sie sind kompakt und leicht und sollen herkömmliche Drehtische in Sachen Dynamik und Präzision übertreffen.

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Die AXD-Drehtische bringen – je nach Ausführung – 2,35 kg bis 9,80 kg auf die Waage.
Die AXD-Drehtische bringen – je nach Ausführung – 2,35 kg bis 9,80 kg auf die Waage.
(Bild: A-Drive)

Die neuen AXD-Drehtische von A-Drive Technology mit Durchmessern von 120 mm, 160 mm oder 200 mm bringen zwischen 2,35 kg bis 9,80 kg auf die Waage. Da der Rotor außerdem kaum Trägheit aufweist, sollen die Drehtische deutlich besser beschleunigen als marktübliche Modelle. Gerade in Industriebereichen, in denen schnelle Produktionszyklen realisiert werden müssen, ist diese Eigenschaft von Vorteil. Zudem weisen die Drehtische der AXD-Serie Spitzendrehmomente von 10,20 Nm, 19,07 Nm bzw. 51,15 Nm und Dauerdrehmomente von 3,4 Nm, 6,36 Nm bzw. 17,05 Nm auf. Für eine extrem genaue Positionierung sind die Drehtische mit einem hochauflösenden optischen Geber ausgestattet. Eine große Hohlwelle mit einem Durchmesser von 42 mm, 55 mm bzw. 70 mm soll eine platzsparende Verkabelung ermöglichen. A-Drive präsentiert die neuen Drehtische auf der diejährigen Motek.

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Exlar-Aktuatoren in neuen Ausführungen

Außerdem zeigt das Unternehmen elektrische Exlar-Linearaktuatoren der FT-Serie. Dem Unternehmen zufolge stellen sie leistungsfähige und energiesparende Alternativen zu hydraulischen Aktoren dar. Durch den Rollengewindetrieb erschließen sich mit diesen Aktuatoren neue Kraftbereiche und erlauben prozesstechnische Verbesserungen für zukunftsfähige Maschinen. Die Exlar-Aktuatoren der FT-Serie mit Planetenrollengewindetrieb sollen im direkten Vergleich zu elektrischen Aktuatoren mit Kugelgewindetrieb höhere Kräfte, bessere Dynamik und eine höhere Lebensdauer bieten. Die Serie wurde als Ersatz für hydraulische Pressen konzipiert und entwickelt. In der größten Ausführung (215 mm) bieten diese Aktuatoren Kräfte bis max. 356 kN. Aufgrund der Servomotor-Technologie sollen sie eine Genauigkeit und Flexibilität ermöglichen, die mit hydraulischen Aktuatoren nicht zu erreichen ist. Ein weiterer Vorteil der FTP-Serie ist dem Hersteller zufolge die Energieeffizienz: Die Aktuatoren sollen 25 % weniger Strom als hydraulische Modelle verbrauchen. Speziell für den Presseneinsatz hat A-Drive einen Servoregler mit integriertem Prozessregler an diese Anwendung angepasst. Der direkte Zugriff externer Regelgrößen im Stromregler ergibt kurze Zykluszeiten. Typische Einsatzgebiete für die FTP-Serie sind Tiefziehpressen, Press- und Dosiereinrichtungen sowie Anlagen für das Thermoformen.

Lineareinheiten mit Direktantrieb in kompakter Ausführung

Auch sein Portfolio an direktangetriebenen Lineareinheiten bringt A-Drive nach Stuttgart mit. Mit diesen will das Unternehmen platzsparende, leistungsfähige und kostengünstige Linearbewegungen ermöglichen. Die mit eisenlosen Linearmotoren direktangetriebenen Lineareinheiten DGL beispielsweise stehen für hohe Dynamik und einzigartigen Gleichlauf. Sie sollen eine Spitzenkraft von bis zu 1248 N, eine maximale Geschwindigkeit von 5 m/s und eine Beschleunigung von 100 m/s2 erreichen. (sh)

Motek 2017: Halle 8, Stand 8607

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