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Stromversorgung

4 Neuheiten rund um die Stromversorgung

| Redakteur: Sandra Häuslein

Einphasige, primärgetaktete Schaltnetzteile von Weidmüller, Ein- und Zweikanal-Netzteile in ergonomischem Design von Keysight Technologies, Schaltnetzteile für die Hutschiene von TDK-Lambda und DC/DC-Wandler für die Luftfahrt, die Gaia Converter anbietet – 4 Neuheiten rund um die Stromversorgung hier im Überblick.

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Die einphasigen, primärgetakteten Schaltnetzgeräte von Weidmüller zeichnen sich laut Hersteller durch ein großes Leistungsspektrum, eine kompakte Bauweise und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aus.
Die einphasigen, primärgetakteten Schaltnetzgeräte von Weidmüller zeichnen sich laut Hersteller durch ein großes Leistungsspektrum, eine kompakte Bauweise und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aus.
( Bild: Weidmüller )

Einphasige, primärgetaktete Schaltnetzgeräte von Weidmüller: Kompakte und wirtschaftliche Stromversorgungslösungen mit großer Leistungsdichte sind in vielen Anwendungen gefragt, zunehmend z.B. in dezentralen Strukturen des Maschinenbaus und der Prozesstechnik sowie in Signal- und Telekommunikationsanlagen. Weidmüller hat hierfür die neue Produktreihe Insta-Power herausgebracht. Die einphasigen, primärgetakteten Schaltnetzgeräte zeichnen sich laut Hersteller durch ein großes Leistungsspektrum, eine kompakte Bauweise und ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis aus. Neun Varianten mit Ausgangsleistungen von 15 W, 30 W, 60 W und 96 W, (5 V, 12 V, 24 V, 48 V) sind erhältlich. Aufgrund eines Weitbereichsspannungseingangs von 85 V bis 264 V und internationalen Zulassungen sind sie weltweit einsetzbar. Alle Geräte lassen sich im Temperaturbereich von –25 °C bis 70 °C (start-up: –40 °C) betreiben. Der Wirkungsgrad von bis zu 91 % sowie die niedrige Leerlaufverlustleistung von max. 0,5 W sollen für minimale Energiekosten sorgen. In Kombination mit dem MTBF-Wert von mehr als 1.000.000 h machen sie Insta-Power-Schaltnetzgeräte zu einer wirtschaftlichen Investition über die gesamte Lebensdauer. Die Schaltnetzgeräte weisen eine Bautiefe von 60 mm und je nach Ausführung eine Breite von 22,5 mm bis 90 mm auf. Sie können entweder auf die Tragschiene aufgerastet oder an die Schaltschrankwand geschraubt werden. Push-in-Anschlüsse sollen Installation, Wartungsarbeiten und Messungen selbst unter ungünstigen Einbauverhältnissen erleichtern.

Ein- und Zwei-Kanal-Netzteile von Keysight Technologies:

Die E36200-Serie weist gleiche Mess- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten wie die Drei-Kanal-Netzteilserie auf, liefert aber einen höheren Strom und eine höhere Spannung.
Die E36200-Serie weist gleiche Mess- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten wie die Drei-Kanal-Netzteilserie auf, liefert aber einen höheren Strom und eine höhere Spannung.
( Bild: Keysight Technologies )

Keysight Technologies hat neue Ein- und Zwei-Kanal-Netzteile vorgestellt, die mehr nutzbare Leistung, ein ergonomisches Design mit geringem Hintergrundrauschen, eine kleine Größe und ein großes Display bieten sollen. Die E36200-Serie weist gleiche Mess- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten wie die Drei-Kanal-Netzteilserie auf, liefert aber einen höheren Strom und eine höhere Spannung. Laut Hersteller können Kunden das Netzteil über die rückseitig vorhandenen Ausgänge, moderne I/Os und Triggerports einfach in ihr System integrieren. Der Triggeranschluss erlaubt eine Synchronisation mit anderen Instrumenten und bietet einen Anschluss für eine Not-Aus-Steuerung.

Schaltnetzteile für die Hutschiene von TDK-Lambda neu im Portfolio von Hy-Line Power Components:

Die DRM-Module verfügen über ein Metallgehäuse und sind 124 mm hoch, 125 mm tief und 35 mm breit.
Die DRM-Module verfügen über ein Metallgehäuse und sind 124 mm hoch, 125 mm tief und 35 mm breit.
( Bild: Hy-Line )

Hy-Line Power Components bietet Schaltnetzteile für die Hutschiene von TDK-Lambda in verschiedenen Baureihen mit Spannungen von 5 V bis 48 V und max. Ausgangsleistungen von 10 W bis 960 W. Bei Bedarf sind Spitzenlasten bis 150 % des Nennausgangsstroms, Ex-Schutz, ATEX/IECEx-Zulassung IEC/EN 60079-0 & 60079-15 sowie Det Norske Veritas / Germanischer Lloyd Marine-Zulassung verfügbar. Neu ist das Modul DRM40 zur Parallel- und Redundanzverschaltung zweier Stromversorgungen: Es hat zwei 10…30-VDC-Eingänge mit jeweils 20 A Nennstrom und einen Ausgang mit 40 A Nennstrom. Der Ausgang kann für bis zu 4 s mit 150 % Nennlast bei kapazitiver wie induktiver Belastung betrieben werden. Der interne Rückspeiseschutz benötigt dank des Einsatzes von Mosfet nur 200 mV und reduziert damit den Spannungsverlust. Einsatzfelder für die DRM-Module sind Anwendungen in Fabrikautomation, Prozesssteuerungen sowie Test- und Messwesen, in denen zwei Netzteile redundant für eine höhere Versorgungssicherheit oder parallel zur Leistungserhöhung oder zum Laden von Batterien verschaltet werden. Wegen der geringen Verluste eignen sich die Module auch für den Mischfall, wenn also ein zweites Netzteil sowohl starke Spitzenlasten auffangen als auch Redundanz liefern soll. Eine LED an der Gerätefront zeigt an, wenn beide Eingangsgeräte denselben Strom liefern und die Last gleichmäßig verteilt ist. Die DRM-Module verfügen über ein Metallgehäuse und sind 124 mm hoch, 125 mm tief und 35 mm breit. Die zulässige Umgebungstemperatur liegt zwischen –40 °C und 70 °C; im gesamten Bereich sind die Geräte voll belastbar.

SEMINARTIPPDas Seminar „Spannungsqualität und Netzrückwirkungen“ vermittelt die Grundlagen, um Störungen im Netz zu erkennen, Messkonzepte durchzuführen und die Messdaten zu analysieren.
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DC/DC-Wandler für die Luftfahrt neu im Portfolio von Gaia Converter:

Die DC/DC-Wandler sind mit Softstart, einer galvanischen Trennung von 1500 VDC und integriertem EMI-Filter ausgestattet.
Die DC/DC-Wandler sind mit Softstart, einer galvanischen Trennung von 1500 VDC und integriertem EMI-Filter ausgestattet.
( Bild: GAIA converter )

Ab sofort ist die neue ¼-brick-Familie MGDM-205 verfügbar. Die DC/DC-Wandler weisen eine Ausgangsleistung von 200 W bei einer Eingangsspannung von 9...45 VDC ohne Derating auf. Einsatz finden sie u.a. in der Luftfahrt. Der Wirkungsgrad von über 92 % soll die volle Leistungsabgabe in einem Temperaturbereich von –55 °C bis 105 °C ermöglichen. Durch den weiten Eingangsspannungsbereich (5:1) – und das bei festen Schaltfrequenzen – werden die Anforderungen nach MIL-STD-704A/D/F bei 28 Vnom erfüllt. Eine Zertifizierung nach MIL-STD-883 ist auch möglich. Die Geräte sind mit Softstart, einer galvanischen Trennung von 1500 VDC und integriertem EMI-Filter ausgestattet.

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