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Virtual Reality

3D-Prozessvisualisierung in Echtzeit

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Tarakos stellt auf der SPS IPC Drives gleich zwei neue Software-Lösungen vor: Mit Tara-VR-Builder für 3D-Content und Tara-VR-Control für Online-Visualisierung erleben die Besucher am Stand 460 in Halle 6 die virtuelle Welt der Automatisierungstechnik.

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Welche Vorteile Virtual Reality für die Automatisierungstechnik bringt, können Besucher der SPS IPC Drives 2016 am Stand von Tarakos erleben.
Welche Vorteile Virtual Reality für die Automatisierungstechnik bringt, können Besucher der SPS IPC Drives 2016 am Stand von Tarakos erleben.
(Bild: Tarakos)

Im Rahmen von Projekten der Industrie 4.0 wächst das Interesse an Themen wie Virtueller Inbetriebnahme oder 3D-Prozessvisualisierung in Echtzeit. Durch kostengünstige und überall anwendbare Displays wie die 3D-Brille Oculus Rift werden virtuelle Szenarien in Maschinenbau und Automatisierungstechnik laut Tarakos bald zum Alltag gehören.

Das Unternehmen bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung mit: „Mit Kunden wie Siemens, Bosch-Rexroth, Mewes & Partner oder Lucas Nülle haben wir erfolgreiche Projekte realisiert“, berichtet Geschäftsführer Herbert Beesten. „Ab sofort stellen wir unsere preiswerte Gesamtlösung einer breiten Anwenderbasis zur Verfügung.“

Zum Einsatz bereit

Die technische Entwicklung hat laut Tarakos schon lange den nötigen Reifegrad erreicht: Die 3D-Visualisierungskomponente Tara-VR-Control wurde in dem gerade abgeschlossenen EU-Forschungsprojekt Avanti unter der Konsortialführung von Daimler eingesetzt. Die steuerungsunabhängige Komponente kann einzeln verwendet oder als .Net-Assembly und ActiveX-Modul in fremde Software und Prozessvisualisierungssysteme eingebunden werden.

Tarakos bietet verschiedene Lizenzmodelle bis hin zur embedded OEM-Nutzung an. Ein Anwendungsbeispiel auf der Messe zeigt, wie Lehrlinge und Studenten die SPS-Programmierung an einer virtuellen Mechatronik-Anlage erlernen können – die zugleich als Hardware von Kooperationspartner Lucas Nülle zur Verfügung gestellt wurde. Weitere Möglichkeiten, wie die Verwendung einer physics-engine, können die Besucher mit der 3D-Brille ebenfalls selbst erleben.

Anlagen ohne Programmierkenntnisse schnell aufbauen

Mit dem Tara-VR-Builder verschafft Tarakos dem Automatisierungstechniker zusätzlich den benötigten 3D-Content. Aus einer Bibliothek mit über 500 skalier- und parametrierbaren VR-Objekten lassen sich schnell und einfach, ohne CAD- oder Programmierkenntnisse, die verschiedensten Anlagen aufbauen. Sämtliche Daten, 3D-Modelle und Funktionen können zur Visualisierung in Tara-VR-Control verwendet und mit echten Daten gespeist werden. Ebenso können Anlageninformationen wie 3D-Modelle oder Strukturdaten aus Engineering-Systemen im Automation-ML-Format in Tara-VR-Control übernommen werden.

Von der Anlagenvisualisierung bis zur Simulation von Automatisierungsprozessen

Mit der Komplettlösung von Tarakos findet man schnell und einfach Antworten auf viele Fragen von der Anlagenvisualisierung bis zur Simulation von Automatisierungsprozessen. Das praxisgerechte Duo aus dem Assistenz-System Tara-VR-Builder und dem Diagnose-System Tara-VR-Control ebnet den Weg zur Industrie 4.0. Wirtschaftlich und schnell werden Automatisierungslösungen mit eigenen 3D-Daten oder animierten Modellen aufgebaut, getestet und optimiert. Damit werden Produktionsausfälle und Engpässe verhindert und zahlreiche Abläufe im Vorfeld verbessert. Die Anlagenkapazitäten werden besser ausgelastet und effizienter eingesetzt. (mz)

Tarakos auf der SPS IPC Drives 2016: Halle 6, Stand 460

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