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3D-Druck – wo steht die deutsche Industrie?

| Redakteur: Katharina Juschkat

Wie relevant ist 3D-Druck für die deutsche Industrie? Eine neue Marktforschung will das herausfinden – ein erster Überblick.

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Die StudienteilnehmerInnen stammen aus verschiedenen Branchen wie etwa der Automobil- und Zuliefererindustrie, dem Maschinenbau, der Automatisierungstechnik und der Medizintechnik.
Die StudienteilnehmerInnen stammen aus verschiedenen Branchen wie etwa der Automobil- und Zuliefererindustrie, dem Maschinenbau, der Automatisierungstechnik und der Medizintechnik.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der Hype um additive Fertigung scheint trotz einiger kritischer Stimmen ungebrochen. Die Hersteller überschlagen sich mit Lobeshymnen über die Möglichkeiten des industriellen 3D-Drucks. Doch wo steht die additive Fertigung in Industrieunternehmen heutzutage wirklich? Mission Additive, ein Portal rund um alle Fragen der gesamten Welt der additiven Fertigung, hat rund 600 Industrie-Entscheider aus 14 unterschiedlichen Branchen dazu befragt und einen Realitätscheck vorgenommen.

Marktforschung „Stand der additiven Fertigung“

Die Marktforschung „Stand der additiven Fertigung“ erscheint Anfang Dezember 2019, die Ergebnisse geben eine aktuelle Übersicht über den Reifegrad dieser Zukunftstechnologie in seiner praktischen Anwendung.

Additive Fertigung ist zwar schon weit verbreitet, dem Thema wird laut Befragung aber zukünftig noch eine größere Bedeutung beigemessen: So setzen 73 Prozent der befragten Unternehmen additive Fertigungsprojekte um, weitere 13 Prozent planen zeitnah eine Realisierung. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass industrieller 3D-Druck branchenübergreifend ein hochrelevantes Thema ist und mit der zunehmenden Zahl an Anwendungsmöglichkeiten auch immer weitere Unternehmen einsteigen. Viele derjenigen, die schon Erfahrung mit 3D-Druck gesammelt haben, setzen additive Fertigung erst seit maximal fünf Jahren ein. Für den Einsatz spricht laut StudienteilnehmerInnen vor allem die Effizienzsteigerung von Prozessen, das Ausprobieren von Neuem und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Die StudienteilnehmerInnen stammen aus verschiedenen Branchen wie etwa der Automobil- und Zuliefererindustrie, dem Maschinenbau, der Automatisierungstechnik und der Medizintechnik. Von der Geschäftsführung über Teilnehmer aus der Entwicklung und der Produktion bis zum Verkauf – an der Studie nahm das komplette Buying-Center für additive Fertigung teil. Knapp 80 Prozent der Befragten sind an mindestens einer Entscheidung zu Anschaffungen oder zur Beauftragung eines Dienstleisters beteiligt. Die Studie unter der Leitung von Mission Additive entstand in Kooperation mit den Fachmedien Spotlightmetal, MM Maschinenmarkt und der Marktforschungsabteilung der Vogel Communications Group sowie in enger Zusammenarbeit mit Fachmedienmarken in insgesamt 14 Branchen.

Die gesamte Studie erscheint Anfang Dezember 2019. Interessierte können die Studie schon jetzt anfordern, sie erhalten die Studie bei Veröffentlichung.

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