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Simulation Zwei Neuheiten für CAE-Experten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Heute stellen wir zwei Lösungen aus dem Bereich Simulation vor - die aktuelle Version der deutlich erweiterten Softwaresuite Inspire von Altair und eine neue AR-App, die Simulationsmodelle in die virtuelle Welt überführt.

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Mit Simulation schnell zur zielführenden Variante.
Mit Simulation schnell zur zielführenden Variante.
(Bild: Altair)

1. Altair integriert Echtzeit-Simulation in Inspire

Die neueste Version der Design- und Simulationslösung Altair Inspire soll einen simulationsgetriebenen Designansatz ermöglichen, der Markteinführungszeiten verkürzt, Entwicklungszeiten reduziert und die Produktleistung optimiert. Innerhalb der Simulationslösung steht ab sofort auch die Live-Simulation Altair Simsolid zur Verfügung, die eine schnelle und genaue Strukturanalyse komplexer Baugruppen ermöglicht.

Interaktive Änderungen dank Simsolid

Das für Entwickler, Produktingenieure und Simulationsexperten bedarfsgerecht entwickelte Inspire ist intuitiv, in nur wenigen Stunden einfach zu erlernen und läuft auf Standard-Laptops und Workstations. Zusätzliche Investitionen in teure GPUs sind nicht erforderlich, und die Nutzer benötigen keine besonderen CAD-Kenntnisse oder anderes Expertenwissen. Designänderungen können direkt am Modell selbst ausgeführt werden, ohne auf das ursprüngliche CAD-System zugreifen zu müssen. Interaktive Änderungen wie Geometriemodifizierungen, Größenanpassungen oder auch der Austausch von Bauteilen können nun in Inspire sofort mit Simsolid analysiert werden.

Die Live-Simulation Altair Simsolid wird Simon Zwingert, Senior Technical Consultant bei Altair, auch auf der Web-Konferenz "Smart Engineering Day" am 7. Mai im Vortrag "Strukturanalysetool ermöglicht schnelle Entscheidungen "zeigen.

Übersicht der neuen Features in Inspire

Inspire ermöglicht es sowohl Simulationsexperten als auch Konstrukteuren, ‘what-if’ Studien schneller, einfacher und früher durchzuführen und so die Zusammenarbeit zu fördern und die Markteinführungszeiten zu verkürzen. Weitere neue Inspire-Funktionen umfassen:

  • Dynamische Bewegungen: Dynamische Bewegungsanalysen komplexer Mechanismen als Lastfälle für die Optimierung.
  • Topologieoptimierung: Konstruieren fertigungsgerechter Lösungen.
  • Design für die additive Fertigung: Dank “Overhang Shape Controls“ zur Erstellung von mehr selbsttragenden Strukturen und Prozesssimulation zur Identifikation möglicher Verformungen, Delaminationen und Überhitzungsproblemen.
  • Strukturanalyse: Untersuchungen der linearen Statik und der Eigenmodeanalyse an einem Modell und Visualisierung von Verschiebungen, Sicherheitsfaktoren, Auslastungsgrad, Dehnungen, Spannungen und mehr.
  • Baugruppenkonfiguration: Erstellen mehrerer Baugruppenkonfigurationen, um unterschiedliche Designszenarien und die daraus folgenden Konzepte zu evaluieren.

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2. Per App einfach vom Simulations- zum Augmented-Reality-Modell

Machineering hat mit der Industrial-Physics-App, die über I-Tunes verfügbar ist, den nächsten großen Schritt in die virtuelle Welt gemacht. Mit dieser App können die am Desktop erstellten Simulationsmodelle nun auch auf Handhelds übertragen werden. Ziel ist es, eigene Maschinenmodelle über AR (Augmented Reality) zu visualisieren und mit dieser App einzelne Entwicklungsstände den Kollegen und auch Kunden an anderen Standorten zur Verfügung zu stellen.

Modelle in bestehende Umgebungen einblenden

Durch die App sind schnell eindrucksvolle Vertriebspräsentationen mit nur wenigen Mitteln umsetzbar. Neben dem Smartphone oder dem Tablet ist keine Zusatzhardware wie beispielsweise die AR-Brille Hololens oder auch VR-Brillen notwendig. Mithilfe der neuen Anwendung sollen in naher Zukunft auch Einblendungen der Simulationsmodelle in bestehende Produktionsumgebungen einfach umsetzbar sein. Das Hochladen eigener Modelle ist einfach über Industrial-Physics möglich. Die Daten liegen somit nicht in einer Machineering-Cloud, sondern werden im Unternehmen gehostet.

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