Kugelgewindetriebe Zustand überwachen mit neuem Technologiekonzept
In Zusammenarbeit mit IFM hat Steinmeyer ein Technologiekonzept zur Überwachung des Zustands von Kugelgewindetrieben entwickelt. Der neue Kugelgewindetrieb mit der Zustandsüberwachung Guard Plus ist laut Unternehmen eine Lösung für die Smart Factory.
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Unerwartete Ausfälle von Kugelgewindetrieben führen vor allem in der Serienproduktion schnell zu hohen Kosten. Als eines der häufigsten Ausfallkriterien gilt laut Steinmeyer der Verlust der Vorspannung und damit das Auftreten von Spiel zwischen Spindel und Mutter aufgrund von adhäsivem bzw. abrasivem Verschleiß der Laufbahnen und Kugeln. Genau dieser Verschleiß soll sich mit der neuen Sensortechnologie Guard Plus messen und somit ein Ausfall vorhersagen lassen.
Zusammen mit IFM Electronic hat Steinmeyer ein Technologiekonzept entwickelt, bei dem Sensoren im Kugelgewindetrieb die Vorspannung und Temperatur direkt an der Wälzkontaktzone messen sollen. Die Auswerteelektronik wandelt und analysiert das Messsignal und kommuniziert mit der Maschinensteuerung, die über eine Ampelanzeige verfügt und einen anstehenden Austausch des Kugelgewindetriebes empfiehlt. Die Messung soll sogar bei überlagerten oder außergewöhnlichen Betriebskräften möglich sein. Durch vorhersehbare Serviceeinsätze kann eine hohe Kostenersparnis erreicht werden. Eine Historienaufzeichnung ermöglicht Rückschlüsse auf eine Überlastung der Maschine. Außerdem hilft das System laut Unternehmen die Schmierung auf die speziellen Erfordernisse durch anwendungsspezifische Belastungskollektive zu optimieren. (lb)
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Kugelgewindetrieb
Viel Technik für wenig Geld
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