Corona-Pandemie Zehn Tipps für den Home-Urlaub im Home-Office

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Der Lockdown ist bis zum 18.04.2021 verlängert. Osterurlaub bedeutet damit Urlaub in den eigenen vier Wänden. Diese Destination ist im letzten Jahr für viele Beschäftigte auch zum Homeoffice geworden und erinnert damit an die Arbeit. Wie eine Regeneration dennoch gelingen kann.

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(Bild: Lordn - stock.adobe.com)

Soziale Distanz, Homeschooling, Vereinbarung von Kinderbetreuung und Arbeit, Sorgen um die eigene Gesundheit oder die von Angehörigen sind Themen, die Beschäftigte aktuell vor Herausforderungen stellen. Die anstehende Urlaubszeit zur Regeneration zu nutzen, ist nun umso wichtiger, um wieder zu Kräften zu kommen. Da es noch nicht absehbar ist, wie sich die Pandemie entwickeln wird, gilt es, weiterhin durchhalten und mit den Einschränkungen auch in der Urlaubszeit zu leben. Die folgenden Tipps vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft können dazu beitragen, den Alltagsstress und die Arbeit auch Zuhause hinter sich zu lassen und etwas zu entspannen:

  • Schaffen Sie das Arbeitsequipment für die Urlaubszeit zur Seite: Nicht jeder hat für das Homeoffice ein freies Zimmer zur Verfügung. So musste beispielsweise die Küche oder das Wohnzimmer dafür genutzt werden. Für die Urlaubszeit empfiehlt es sich, den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen, damit diese zentralen Lebensorte nicht ständig an die Arbeit erinnern. Das Arbeitsequipment kann beispielsweise für diese Zeit im sicheren Keller oder Abstellraum platziert werden.
  • Weisen Sie Ihre Kollegen und Kolleginnen rechtzeitig auf Ihren Urlaub hin: So können wesentliche Aufgaben oder Anliegen noch vorab mit Ihnen in einem virtuellen Meeting oder einer Telefonkonferenz besprochen werden und die Kollegen müssen Sie nicht in Ihrem Urlaub kontaktieren.
  • Planen Sie eine Übergabe daher am besten ein paar Tage vor Ihrem letzten Arbeitstag. Bei hektischen Urlaubsübergaben in letzter Minute wird schnell das ein oder andere wichtige Detail vergessen, an welches Sie sich dann möglicherweise erst in Ihrem Urlaub erinnern. Je besser Ihre Vertretung informiert ist, desto entspannter können Sie Ihren Urlaub genießen.
  • Informieren Sie Ihre Ansprechpartner und Kunden über Ihre Abwesenheit. Teilen Sie mit, an wen Sie sich in dringenden Fällen und über welche Kontaktwege wenden können.
  • Fertigen Sie eine Prioritätenliste an. Überlegen Sie anhand dieser was noch dringend vor Ihrer Abwesenheit erledigt werden muss. Je mehr Sie davon vor Ihrem Urlaub abschließen, desto eher können Sie mit einem „freien Kopf“ in den Urlaub gehen.
  • Vereinbaren Sie möglichst wenige Termine in den ersten Tagen nach Ihrem Urlaub. So bleibt mehr Zeit entspannter zurück in den Job zu finden und Aufgaben, sowie Anfragen, die sich während Ihres Urlaubs angehäuft haben, abzuarbeiten.
  • Vergessen Sie nicht einen E-Mail-Abwesenheitsassistenten zu aktivieren. Dieser sollte den Absender über Ihr Rückkehrdatum informieren und darüber, was in der Zwischenzeit mit seiner E-Mail passiert. Der Assistent sollte Auskunft darüber geben, ob die eingegangene Nachricht an Vertreter weitergeleitet wird oder ob die Möglichkeit besteht sich direkt an die Vertretung zu wenden.
  • Stellen Sie Ihr Telefon auf Kollegen um oder aktivieren Sie einen Anrufbeantworter. Anrufer werden informiert und/oder Anfragen können trotz Ihrer Abwesenheit direkt beantwortet werden.
  • Versuchen Sie nun im Urlaub zu vermeiden, ständig Ihre Geschäftsmails zu lesen. Die Pandemie hat die Digitalisierung vorangetrieben und ermöglicht Beschäftigten orts- und zeitflexibel zu arbeiten. Was auf der einen Seite ein Segen ist, kann auf der anderen Seite jedoch auch dazu führen, dass sich Freizeit und Arbeitszeit zu sehr vermischen. Auch wenn Sie die Neugier packt und es mobile Technologien ermöglichen, vermeiden Sie den Blick in Ihre Geschäftsmails. Dies verhindert, dass Sie sich schon im Urlaub gedanklich mit neuen Arbeitsaufgaben und Tätigkeiten beschäftigen und nicht abschalten können.
  • Planen Sie Ihren Urlaub zuhause. Auch im eigenen Zuhause gibt es immer was zu tun. Dies kann dazu führen, dass sich trotz Urlaub keine richtige Erholung einstellt. Daher sollte auch dieser Urlaub etwas geplant werden. Überlegen Sie, was Ihnen in der Regel guttut und Spaß macht. Freizeitaktivitäten, wie Radeln, Inlineskating oder Spazieren an der frischen Luft sind gut für Körper, Geist und Seele und können trotz Corona ausgeübt werden. Denken Sie dennoch an die nötigen Hygienemaßnahmen wie 1,5 Meter Abstand zu anderen halten, Husten und Niesen in die Armbeuge und bei Bedarf das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Halten Sie sich jedoch auch draußen von Menschenansammlungen fern.

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