Anschlussklemme Wieland feiert 100 Jahre elektrische Verbindungstechnik

Redakteur: Juliana Schulze

Wieland hat im Oktober 2010 sein hundertjähriges Bestehen gefeiert. Das Bamberger Familienunternehmen kann auf eine beispielhafte Geschichte zurückblicken, die eng mit der elektrotechnischen Entwicklung verknüpft ist.

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"Wir sind 100 Jahre jung und voller Energie", sagt Geschäftsführer Robert Raith. (Bild: Wieland)
"Wir sind 100 Jahre jung und voller Energie", sagt Geschäftsführer Robert Raith. (Bild: Wieland)

Vor 100 Jahren hat der Ingenieur Friedrich H. Wieland erste lösbare elektrische Verbindungen entwickelt und legte mit der so genannten Wieland-Klemme den Grundstein für den Erfolg des Familienunternehmens. Binnen weniger Jahre hatte sich die Schlitzklemme mit geteiltem Isoliermantel aus Porzellan und eingearbeiteter Spannkappe millionenfach verkauft. Das Prinzip wurde weiter entwickelt und wird bis heute in der Elektrotechnik weltweit genutzt.

Am Anfang war die Wieland-Klemme

1938 übernimmt sein Sohn, Dr.-Ing. Friedrich W. Wieland, die Leitung des Unternehmens. Er vermarktet nicht nur die bestehende Produktpalette in Europa erfolgreich, sondern ist ebenso schöpferisch wie sein Vater bei der Entwicklung neuer Produkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kann deshalb schon bald mit der Herstellung von Reihenklemmen begonnen werden, die in immer neuen Varianten für unterschiedlichste Anwendungen auf den Markt kommen.

Traditionelle Elektrohandwerk wurde zum Umdenken animiert

In der Ära von Dr.-Ing. Friedrich Wieland werden unter anderem Industriesteckverbinder entwickelt; vorkonfektionierbare Anschlussleisten revolutionieren die Haushalts- und Heizungsgeräteindustrie und das steckbare Elektroinstallationssystem Gesis hält Einzug in die Gebäudetechnik. Mit der neuen Installationsphilosophie, Gebäude steckbar zu installieren, die Komponenten industriell vorzukonfektionieren und zum Installationstermin raum- und etagenweise verpackt auf die Baustelle zu liefern, wurde das traditionelle Elektrohandwerk zum Umdenken animiert.

Teil 2: Der Blick in die Zukunft

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