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Das Standard-Gehäuse wird individuell angepasst
Ist das passende Standardprodukt erst einmal gefunden, ist der Gehäuselieferant als Partner gefordert. Bis zur Markteinführung der Geräte sind noch einige Fragen zu klären – wie Sonderfarben und Farbkombinationen. So müssen zum Beispiel Gehäuse mit Bedruckungen wie Funktionsschaltbildern oder Logos versehen werden.
Die Modifikation der Gehäusefrontfläche für Bedien- und Anzeigeelemente der Geräte durch eine Fräs- oder Stanzbearbeitung muss abgestimmt werden. Hier können im Idealfall die Produktmodelle aus dem CAD-Daten-Download individuell verändert und für Anfragen und Kalkulationen genutzt werden.
Wirtschaftlichkeit des Fertigungsverfahrens ist von Bedeutung
Dann steht die Betrachtung hinsichtlich des wirtschaftlichsten Fertigungsverfahrens an - auf Basis von Parametern wie Stückzahlerwartung, Produktlebenszeit oder Investitionskosten. Als Faustformel für die Wahl des am besten geeigneten Verfahrens gilt bei Phoenix Contact:
- Bei der Fräsbearbeitung fallen keine Investitionskosten an, die Kosten steigen linear mit der Stückzahl. Dieses Verfahren eignet sich meist bei Mengen von 250 Stück bis wenige Tausend pro Jahr. Dies kann zum Beispiel der Serienanlauf der Geräte sein. Weiterer Vorteil: Erforderliche Änderungen können schnell und kostengünstig umgesetzt werden.
- Das Stanzverfahren erlaubt im Vergleich zum Fräsen kürzere und damit Kosten sparende Produktionszeiten. Die Kosten für die Erstellung des notwendigen Stanzeinsatzes rechnen sich ab einem Bedarf von circa 3000 Gehäusen pro Jahr.
- Das Spritzgießverfahren ermöglicht die Herstellung eines speziellen Gehäuses ohne nachträgliche Arbeitsgänge. Individuelle Werkzeugform-Einsätze bedingen extrem kurze Herstellungszeiten. Die Investitionskosten amortisieren sich ab einer jährlichen Abnahmemenge in der Größenordnung ab 5000 Gehäusen.
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