Suchen

Anschlusstechnik

Wie sich die Reihenklemme Topjob S im Einsatz bewährt

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Vor einem Jahr hat Wago die Reihenklemme Topjob S mit Hebel vorgestellt. Mittlerweile ist sie im Markt angekommen. Zwei Anwender erzählen, was sie von der Reihenklemme halten.

Firmen zum Thema

Hecht, ein Anlagenbauer für den Schüttgutbereich, setzt die Reihenklemmen Topjob S mit Hebel von Wago in ihrem Technikum ein.
Hecht, ein Anlagenbauer für den Schüttgutbereich, setzt die Reihenklemmen Topjob S mit Hebel von Wago in ihrem Technikum ein.
(Bild: Wago)

Reihenklemme Topjob S im Einsatz bei Hecht: Hecht baut Anlagen für den Schüttgutbereich, hauptsächlich für die Chemie- und Pharmaindustrie und das seit 40 Jahren. Im Technikum testet das Unternehmen dafür das Verhalten von Schüttgütern. Funktioniert der Prozess überhaupt, wie wir ihn uns vorgestellt haben? Ist das realisierbar, was für den Kunden gebaut werden soll? Das sind Fragen, vor denen Sebastian Wiesenbart, Leiter der Automatisierungstechnik bei Hecht, und seine Kollegen im Technikum stehen.

Während der Testläufe müssen immer wieder Sensoren und Aktoren in kurzer Zeit an- und abgebaut sowie Testläufe den Produkten angepasst werden – dabei muss es oft sehr schnell gehen. Und hier kommt die Wago-Reihenklemme Topjob S mit Hebel ins Spiel. „Werkzeuglos bedienbare Reihenklemmen mit Hebel vereinfachen den häufig wechselnden Anschluss bei uns im Technikum. Unsere Mitarbeiter tun sich um einiges leichter“, erklärt Wiesenbart.

VeranstaltungstippAuf dem Anwenderforum „Relaistechnik“ erklären Experten in Best-Practice-Bespielen die Realisierung von Schaltaufgaben in Maschinen, Geräten, Systemen oder bei der Prozessteuerung vor. Darüber hinaus werden Besonderheiten spezieller Relais betrachtet und die Relaisentwicklungen im Kontext zu Smart Grid, Energy Storage, Smart Home und Automotive aufgezeigt.
Mehr Informationen: Anwenderforum Relaistechnik

Im Technikum testen Sebastian Wiesenbart, Leiter Automatisierungstechnik bei Hecht, und seine Kollegen das Verhalten von Schüttgütern.
Im Technikum testen Sebastian Wiesenbart, Leiter Automatisierungstechnik bei Hecht, und seine Kollegen das Verhalten von Schüttgütern.
(Bild: Wago)

Aber nicht nur die eigenen Mitarbeiter profitieren von der neuen Reihenklemme mit Hebel, sondern auch die Kunden, die schnell und einfach verstehen, wo die Leitung angeschlossen werden muss. Die Zusammenarbeit mit dem Endkunden geht so laut Wiesenbart „schnell, unkompliziert, werkzeug- und reibungslos über die Bühne.“ Zudem hilft das Beschriftungssystem mit Klartext auf der Klemme intuitiv zu verstehen, welche Art von Signalen angeschlossen werden müssen.

Hecht will in der Zusammenarbeit mit Wago zukünftig noch einen Schritt weiter gehen: Die strategische Partnerschaft soll hinsichtlich der Steuerungstechnik mit Wago und dem Einsatz von Dima ausgebaut werden. Zudem plant Hecht ein neues Technikum, das 2020 fertig sein soll, um noch mehr Produkte testen zu können.

Reihenklemme Topjob S im Einsatz bei Rihatec: Seit über 23 Jahren ist Josef Riffner, Geschäftsführer bei Rihatec, nun schon mit seinen Lösungen am Markt. Am Anfang stand die Idee, Schaltschränke, Steuerungen und Klemmenkästen jeder Größe und Art zuverlässig herzustellen. Heute übernimmt Josef Riffner die Projektakquise und Projektierung, sein Sohn Philipp Riffner kümmert sich um die Finanzen. Mit Wago arbeitet Riffner schon seit über 30 Jahren zusammen. Im aktuellen Projekt werden 250 Gleichstromantriebe von einem übergeordnetem Controller gesteuert, sequentiell oder gleichzeitig. Diese Antriebe sind am Motor steckbar ausgeführt und werden vom Kunden im Schaltschrank selber angeschlossen. Und hier kommt die Wago-Reihenklemme Topjob S mit Hebel zum Einsatz.

250 Motoren fehlerfrei anschließen ist eine Herausforderung und das Fehlerrisiko bei der Installation hoch. „Die Handhabung der neuen Reihenklemmen Topjob S mit Hebel ist sehr eindeutig und einfach“, erklärt Riffner. Der Hebel bleibt offen und beide Hände sind frei. Das ist vor allem deshalb von Vorteil, weil im Technologieprojekt oft der Anschluss gewechselt werden muss. „Für den Kunden wird es schneller und kostengünstiger, da wir nicht immer vor Ort sein müssen“, weiß Riffner. Die Fehlerquote sei in den letzten Monaten deutlich gesunken. Zusätzlich werden zwei Wago-Thermotransferdrucker Smart Printer eingesetzt, mit denen die Beschriftung vereinfacht wird. „Unser Mechaniker weiß sofort, Motor 1 ist dort angeschlossen. Alles ist eindeutig definiert mit Klartextbeschriftungen. Die aufwendige Suche im Schaltplan entfällt somit auch“, resümiert Riffner.

Bildergalerie

Im Arbeitsalltag hilft die neue Reihenklemme Riffner und seinen Mitarbeitern in vielen Situationen weiter. „Die Welt verändert sich permanent. Mechaniker müssen immer mehr elektronische Arbeiten übernehmen, sind dazu aber gar nicht immer ausgebildet. Durch die innovative Handhabung der Topjob S mit Hebel entstehen keine Fehler mehr“, sagt Riffner. Auch in weiteren Projekten plant Rihatec die Wago-Reihenklemme einzusetzen. „Wir sparen Zeit und Kosten auf beiden Seiten – beim Kunden und bei uns; eine super Sache“, schlussfolgert Riffner.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46003286)