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Wie ein Controller eine PC-basierte Steuerung ersetzen kann

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Damit der Anwender sein Automatisierungssystem mit minimalem Engineering- und Kostenaufwand umsetzen kann, hat Lenze Controller auf Basis der neuen Hardwareplattform für bestimmte Aufgabenstellungen vorbereitet.

Zu der auf der SPS/IPC/DRIVES 2010 in Nürnberg erstmals einem breiten Publikum vorgestellten neuen Produktfamilie gehört der speziell für den Einsatz als SPS und Bewegungssteuerung ausgelegte Controller 3221 C. Er besitzt zwei 100-MBit-Ethernet-Schnittstellen mit integriertem Switch und zwei USB-Schnittstellen. Eine dritte Ethernet-Schnittstelle ist für den Betrieb als EtherCAT-Master reserviert. Dank der modularen Bauweise kann der nur 136 Millimeter breite 3221 C mit weiteren Kommunikationsbussen ausgestattet werden: Lenze bietet dafür eine Erweiterungskarte mit zwei untereinander synchronisierten CAN-Bussen an, die CANopen unterstützen. Darüber hinaus steht eine PROFIBUS-Karte zur Verfügung, mit deren Hilfe Anwender des Controllers von der großen Auswahl an verfügbaren PROFIBUS-Feldgeräten profitieren können.

Für Anwender, die den Controller zusätzlich als Hardwareplattform für die Visualisierung nutzen wollen, hat Lenze den L-force Controller 3231 C entwickelt. Er unterscheidet sich vom 3221 C durch eine zusätzliche DVI- und eine dritte USB-Schnittstelle, an die Monitore bzw. Tastaturen angeschlossen werden können.

Mehr Funktionen – weniger Engineering-Aufwand

Funktionalität und Kosten einer Automatisierungslösung werden zunehmend durch die Software bestimmt. Lenze hat die Controller daher in ein leistungsfähiges Softwareumfeld eingebettet und das Handling weiter verbessert.

So hat Lenze seine Engineering-Umgebung PLC Designer überarbeitet und die Version 3 des verbreiteten Programmiersystems für SPS und Industrie-Steuerungen CoDeSys integriert. Zusätzlich hat der Antriebs- und Automatisierungsspezialist aus Hameln die Möglichkeit genutzt, die das neue CoDeSys mit seiner Objektorientierung und Plug-In-Technik bietet, um das Standardsystem zu optimieren und zu erweitern sowie einen zuverlässigen Dauerbetrieb in Automatisierungssystemen sicherzustellen. Damit ist Lenze einer der ersten Hersteller, der Anwendern den Einsatz dieser Variante von CoDeSys erlaubt.

Für die Realisierung von Bewegungsführungen enthält der PLC Designer Bibliotheken mit zertifizierten Motion-Bausteinen nach PLCopen Part I und II sowie Funktionen zur Umsetzung von elektronischen Kurvenscheiben, elektronischen Nockenschaltwerken oder einer 3-D-NC- bzw. Roboter-Steuerung.

Bleibt dem Anwender nicht die Zeit, selbst alle Details seiner Automatisierungsaufgabe auszuarbeiten, kann er auf Ressourcen von Lenze zurückgreifen. Egal ob es um die Projektierung, die Auslegung, die Wahl der passenden Komponenten oder die Programmierung der mechatronischen Lösung geht, versierte Experten in Vertrieb und Support unterstützen ihn mit Rat und Tat. Alleine in Europa steht dem Anwender bei Bedarf ein Netz von über 100 qualifizierten Applikationsingenieuren mit Expertenwissen und Branchen-Know-how zur Seite.

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