Controller Wie ein Controller eine PC-basierte Steuerung ersetzen kann

Redakteur: Ute Drescher

Anwender erwarten von ihren Automatisierungslieferanten immer häufiger ein durchgängiges Automatisierungssystem, fortschrittliche Engineering-Werkzeuge und bei Bedarf Unterstützung durch einen versierten Support, um die steigende Komplexität der Automatisierungsaufgaben effizient und kostengünstig bewältigen zu können. Lenze führt jetzt die Produktfamilie L-force Controller 3200 C ein. Sie eignet sich besonders für die Realisierung zentraler Steuerungsarchitekturen in Motion-Control-Anwendungen.

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Rechenpower für die Hutschiene: L-force Controller 3200 C mit angereihtem I/O-System 1000 (Bilder: Lenze)
Rechenpower für die Hutschiene: L-force Controller 3200 C mit angereihtem I/O-System 1000 (Bilder: Lenze)

Kern eines anwenderorientierten Automatisierungssystems ist und bleibt das vom Automatisierungslieferanten zur Verfügung gestellte Produktspektrum. Je größer die Auswahl und je mehr Freiheiten die Produkte ein und desselben Herstellers dem Projekteur bei der Ausgestaltung seiner Automatisierungslösung lassen, umso einfacher kann er seine Aufgaben unter Einhaltung des Zeit- und Kostenbudgets erfüllen.

Historisch gewachsene oder künstlich aufgebaute Grenzen zwischen den unterschiedlichen Domänen (CNC, Motion Control, Ablaufsteuerung, Visualisierungsplattform) verschwinden mehr und mehr. Hardwarekosten und Engineering-Aufwand reduzieren sich durch diese Integration der Systeme.

Nur wenige Unternehmen decken wie Lenze das gesamte Spektrum von elektromechanischen Komponenten über geregelte Antriebe bis hin zu Steuerungs- und Visualisierungsplattformen ab und erlegen dem Anwender zugleich keinerlei Beschränkungen bei der Wahl der Automatisierungsarchitektur auf.

Dezentrale oder zentrale Steuerungsarchitektur?

Welche Architektur für eine bestimmte Automatisierungsaufgabe die passende ist, ist weniger eine Frage der Philosophie denn eine Frage der Aufgabenstellung und der zu erfüllenden Randbedingungen. Vielfach ist eine dezentrale Topologie die optimale Wahl bei getakteten Linienprozessen, da diese meist aus weitgehend autarken Einheiten aufgebaut sind. Hier bietet es sich an, die Steuerung entsprechend zu modularisieren.

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