Mit der modularen Elektronik AES für die neue Advanced Valve-Ventilgeneration AV sind die Grundlagen für die Vernetzung vorhanden. Die Elektronik unterstützt alle gängigen Feldbusse und Ethernet-Protokolle, um Regel- und Kommunikationsaufgaben zu realisieren.
(Bild: Aventics)
In der Pneumatik ist durch den Miniaturisierungstrend auf Komponentenebene ein wesentlicher Meilenstein in der Entwicklung erfolgt. Kompaktere und leichtere Pneumatikkomponenten wurden konstruiert, die aufgrund gleichzeitiger Verbesserung der Volumenströme Wirkungsgradsteigerungen erzielen. Ein weiterer zentraler Entwicklungsschritt in den vergangenen Jahren war der Schritt weg von der pneumatischen Taktkette hin zur SPS. Sie ermöglichte die Anbindung der Pneumatik über verschiedene industrielle Feldbussysteme. Das Unternehmen Parker Hannifin sieht das höchste Einsparpotenzial in der gesamten Pneumatiksteuerung inklusive der Verrohrung. So können Konstruktionsfehler vermieden werden, indem die richtige, aufeinander abgestimmte und qualitativ hochwertige Verbindungstechnik eingesetzt wird. Die Komponentenanzahl wird dadurch wesentlich reduziert und somit Fehlerquellen vermieden.
Das Energieeffizienz-Modul MS6-E2M reduziert intelligent Energie in Druckluftsystemen. Dafür zog es 2014 ins Finale zum Deutschen Energie-Effizienz-Preis ein.
(Bild: Festo)
Auch bei Festo machen intelligente Steuerkonzepte die Druckluft in vielen Bereichen zu einem wirtschaftlichen Energieträger. Ein Beispiel ist das Energie-Effizienz-Modul MS6-E2M. Es dient dem Energiesparen in Produktionsanlagen, welche mit Hilfe von Druckluft Abläufe automatisieren. Durch intelligentes Eingreifen in die Druckluftversorgung (Sperren/Öffnen) werden Leckageverluste begrenzt. Zudem stellt das Modul über ein Bussystem relevante Messwerte (Druck, Durchfluss) der Maschinensteuerung bereit.