1. Anwendertreff Industriegetriebe
Wie das Galaxie-Getriebe funktioniert

Von Ute Drescher 5 min Lesedauer

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Das Galaxie-Getriebe hat vor einigen Jahren den Hochleistungs-Maschinenbau revolutioniert. Wir werfen einen detaillierten Blick darauf, wie die neue Getriebegattung aussieht und wie sie funktioniert.

Der Grundgedanke der Galaxie-Kinematik: Segmentierte Einzelzähne, angeordnet auf einem unrunden 3-er-Antriebspolygon mit Nadellager, die dynamisch entlang der Innenverzahnung des Hohl­rades geführt werden.(Bild:  Wittenstein)
Der Grundgedanke der Galaxie-Kinematik: Segmentierte Einzelzähne, angeordnet auf einem unrunden 3-er-Antriebspolygon mit Nadellager, die dynamisch entlang der Innenverzahnung des Hohl­rades geführt werden.
(Bild: Wittenstein)

Der Kern des Galaxie-Getriebes ist ein Wälzlager mit polygonförmigem Innenring und ein segmentierter Lageraußenring – beides Neuentwicklungen. Jeweils bezogen auf den Stand der Technik bei koaxialen Hohlwellengetrieben mit ähnlichem Außendurchmesser erreicht die Galaxie-Kinematik bis zu 170 % mehr maximales Drehmoment, eine bis zu 3-fach höhere Überlastsicherheit, je nach Vergleichsgetriebe drei bis fast sechs Mal mehr Verdrehsteifigkeit und bis zu 70 % größere Hohlwellendurchmesser. Dies sind einige der Leistungsmerkmale, mit denen die neue Getriebegattung Galaxie Konstrukteuren neue Perspektiven eröffnet – und dem Hochleistungs-Maschinenbau sowie der High End-Handhabungstechnik ein neues Leistungsuniversum.

Auf dem 1. Anwendertreff Industriegetriebe wird Volker Sprenger, der das Galaxie-Start-Up der Wittenstein SE leitet, mit seinem Keynote-Vortrag „Galaxie – Wie eine neue Getriebegattung den Maschinen- und Anlagenbau erobert“ einen Blick hinter die Kulissen der Galaxie-Entwicklung bei Wittenstein geben. Die Veranstaltung findet am 25. Juni 2019 in Würzburg statt.