Metallrecycling Wie beim Schrott sortieren Metall-Legierungen identifiziert werden können

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Metalle können ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Vorrausgesetzt, sie stehen sortenrein zur Verfügung. Damit dies gelingt, wurde im Projekt „Plus“ ein vollautomatisches Sortierverfahren für eine Vielzahl von Metalllegierungen entwickelt und in einer Pilotanlage getestet.

Im Projekt „Plus“ wurden eine laserbasierte Teilereinigung, Bilderkennung und Legierungsanalyse mit einer sensorgesteuerten Roboter-Handhabung kombiniert.
Im Projekt „Plus“ wurden eine laserbasierte Teilereinigung, Bilderkennung und Legierungsanalyse mit einer sensorgesteuerten Roboter-Handhabung kombiniert.
(Bild: Cronimet Ferroleg)

Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage sind metallische Rohstoffe wie Chrom, Nickel, Kupfer oder Kobalt ein zunehmend knappes Gut. Dem Materialrecycling kommt daher – als wichtigste Bezugsquelle für Deutschland und Europa – eine entscheidende Rolle zu.

Der Vorteil: Gebrauchte, nicht mehr verwendbare Metallschrotte wie Rohre, Bleche, Werkzeuge, Altkabel, Elektro- und Elektronikschrott sowie alte Teile aus Haushalt oder Abbruch können nahezu ohne Qualitätsverlust eingeschmolzen und wiederverwendet werden.