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Workstation Wenn der Anwender die Leistung der Workstation festlegt

| Redakteur: Ute Drescher

Lenovo komplettiert sein Angebot an mobilen und stationären Workstations. Die Modelle P520 und P520c eignen sich besonders für CAD-Anwendungen.

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Ausgestatt mit Intel Xeon W-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen und bis zu 4,5 GHz bietet die P520 viel Rechenleistung.
Ausgestatt mit Intel Xeon W-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen und bis zu 4,5 GHz bietet die P520 viel Rechenleistung.
(Bild: Lenovo)

Große Workloads verarbeiten, komplexe Modellierungen rechnen, virtuelle Realitäten erstellen – die Anforderungen an eine Workstation können sehr unterschiedlich ausfallen. Um den individuellen Anforderungen einzelner Anwender besser gerecht zu werden, hat Lenovo die Möglichkeit geschaffen, die Leistung seiner beiden Workstations P520 und P520c zu skalieren. Anwender können nun die Rechner in bestimmten Grenzen selbst konfigurieren. „So zahlen sie letztlich auch nur für die Leistung, die sie benötigen“, betont Cassidy Lammers, Worldwide Marketing Manager für die Workstations von Lenovo.

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Mit Blick auf Hardware, Software und Wartung punkten die P520 und P520c zusätzlich durch einfache und zuverlässige Lösungen. So lassen sich Komponenten komplett werkzeuglos austauschen oder nachrüsten. Die Zertifizierung zahlreicher Software-Anbieter soll dem Nutzer garantieren, dass die von ihm benötigte Branchenlösung zuverlässig und vollumfänglich auf der Maschine läuft. Sollte es doch einmal Probleme geben, so hat der Nutzer Anspruch auf Support durch den Software-Anbieter.

Mit Lenovo Workstation Diagnostics bietet das Unternehmen für seine Workstations außerdem eine App für Desktop und Smartphone, die eine Diagnose des Systems anzeigt und gleichzeitig die Behebung potenzieller Fehler erlaubt.

Mit den neuesten Intel Xeon W-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen und bis zu 4,5 GHz bietet die P520 die höchste Rechenleistung aller Single-Socket Workstations von Lenovo. „Ein Riesen-Sprung", betont Lammers, hatte Lenovo doch bisher nur max. 10 Kerne eingesetzt.

Lädt Daten schnell nach

Auf Seiten der Grafik werden bis zu zwei Nvidia-Quadro-P6000-Karten bzw. zwei Nvidia-Quadro-GP100-Karten unterstützt. Zwei im Motherboard integrierte, schnelle M.2PCIe-SSD-Steckplätze sollen mit bis zu 256 GB Hauptspeicher dafür sorgen, dass es nicht zu Verzögerungen durch das Nachladen von Daten kommt. Zudem unterstützt die P520 die Intel-Raid-Virtualisierungstechnologie (VROC).

Die patentierte Drei-Kanal-Lüftung von Lenovo sorgt dafür, dass der interne Luftstrom und die Stromversorgung überdurchschnittlich gut funktionieren – auch bei rechen- und grafikintensiven VR- und CAD-Anwendungen oder 3D-Animationssoftware. Das Ergebnis: eine gute Balance zwischen maximaler Leistung, um selbst anspruchsvolle Workloads zu meistern, und hoher Zuverlässigkeit, um auch in geschäftskritischen Umgebungen zum Einsatz zu kommen.

Trotz gestiegener Leistung konnte Lenovo die Bauform der P520c kompakt gestalten. Obwohl das 25-l-Gehäuse gut ein Viertel kleiner ist – die P520 hat ein 33-l-Chassis – leiden darunter weder die Rechen-Power noch die Grafikleistung, verspricht Cassidy Lammers. Mit Blick auf die Leistung schließt die P520c die Lücke zwischen Einsteiger-Workstation und High-End-System. Lammers: „Beim Preis handelt es sich hingegen um ein echtes Einsteiger-Angebot.“

Die Komponenten der Thinkstation P520c können den Anforderungen ihres Nutzers individuell und weitgehend frei angepasst werden. Intel-Xeon-W-CPUs, Nvidia Quadro P5000 GPUs, schnelle, im Motherboard integrierte M.2PCIe-SSD-Steckplätze und bis zu 128 GB Hauptspeicher machen die Single-CPU-Workstation zu einem Kraftpaket.

Performance Tuner holt die beste Leistung raus

Den Lenovo Performance Tuner (LTP) hat das Unternehmen entwickelt, um sicherzustellen, dass Nutzer die für sie beste Leistung aus ihrer Investition in Hard- und Software herausholen. LPT ermöglicht die Feinabstimmung des Systems auf die spezifischen Anforderungen von Softwareanwendungen. Mit Der Software Processor Affinity lassen sich einzelne Anwendungen bestimmten Kerne zuweisen. So nutzt die Workstation die Ressourcen ideal, sowohl für Single-Thread- als auch für Multi-Thread-Anwendungen. Wird beispielsweise eine Single-Thread-Anwendung, wie Dassault Solidworks, auf Systemen mit Quad-Core-Prozessor ausgeführt, kann mit Processor Affinity festgelegt werden, welcher Kern für diese Anwendung verwendet wird. Dadurch bleiben die übrigen Kerne frei, um andere Aufgaben zu übernehmen. Vordefinierte und hinterlegte Profile für einige der wichtigsten Anwendungen vereinfachen diesen Prozess. (ud)

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