Jahrespressekonferenz

Weidmüller vermeldet Rekordumsatz und zeigt Innovationen wie die kontaktlose Energieübertragung

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Industrie 4.0: Vernetzung steht im Fokus

Weiter entwickelt Weidmüller auch das Thema Industrie 4.0: „Hier gilt es für deutsche Unternehmen, das Tempo hoch zu halten, um die Spitzenposition nicht zu verlieren“, gibt Köhler zu bedenken. Weidmüller nutzt das Branchenthema in doppelter Hinsicht: „Zum einen nutzen wir die Ideen der Industrie 4.0 in unserer eigenen Produktion, zum anderen bieten wir unseren Kunden mit Komponenten und Lösungen die technische Basis für die Umsetzung im eigenen Haus.“ Getreu dem Messemotto „Join the Network“ mahnt Köhler ein stärkeres Denken in Kooperation und Netzwerken an: „Die Vernetzung von Produktionsprozessen, aber ebenso die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Politik muss noch stärker in den Fokus rücken, auch auf europäischer Ebene.“

Erfahrungen mit Energiemanagement führen zu Geschäftsmodell

In der eigenen Produktion nutzt Weidmüller die Technik der „vierten industriellen Revolution“ um Energieverbräuche im Produktionsprozess nachhaltig zu senken: „Mit unserem Energiemanagementsystem haben wir volle Transparenz hinsichtlich der Energieverbräuche unserer Maschinen“, erklärt Finanzvorstand Harald Vogelsang. Anhand der ermittelten Daten sollen Maschinenparameter angepasst und der Verbrauch gesenkt werden: „Die Erfassung der Daten geht bis auf die Maschinenebene hinunter, so dass eine zielgenaue Optimierung möglich ist.“ Aus den positiven Erfahrungen, die das Unternehmen mit dem Energiemanagement gemacht hat, wurde mittlerweile ein eigenes Geschäftsmodell entwickelt: „Wir bieten den Kunden ein ganzheitliches System aus Hardware, Software und Serviceleistung an, das als Grundlage für ein professionelles Energiemanagement unabdingbar ist.“

Nachhaltige Lösungen sollen Wachstum weiter tragen

Auf das gute Jahr 2014 folgte ein bislang sehr guter Start in 2015: „Wir sind mit den Zahlen der ersten Monate mehr als zufrieden“, freut sich Köhler. „Damit dieses so bleibt, werden wir auch künftig auf ökologisch und ökonomisch nachhaltige Lösungen für unsere Kunden in definierten Fokusindustrien setzen.“ Neben dem Branchenthema Industrie 4.0 wird dies vor allem den Bereich Energie betreffen: „Die Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen, vor allem Wind und Photovoltaik, und das Thema Energieeffizienz, speziell in der Industrie, spielen dabei eine große Rolle, denn hier liegt nach wie vor enormes Potenzial“, so Köhler. Die weitere Steigerung des Innovationsumsatzes und die damit einhergehende Erweiterung der Produktionskapazität inklusive des Aufbaus des Mitarbeiterstamms sollen ebenfalls weiter vorangetrieben werden. „Wir wollen auch 2015 weiter wachsen“, schließt Köhler ab. (sh)

konstruktionspraxis auf der Hannover Messe 2015
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