PCF Was gefordert wird und wie die Berechnung einfach gelingt

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 2 min Lesedauer

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Der Anspruch an nachhaltige Produkte wird immer dringlicher und Konstrukteure haben einen besonders großen Einfluss auf die Steuerung des Product Carbon Footprints, ist Dr.-Ing. Jörg Weißkopf, Senior Consultant bei der Simus Systems GmbH, überzeugt. Er wird auf dem Konstruktionsleiter-Forum zeigen, wie die Berechnung des Fußabdrucks anhand des 3D-Modells gelingt.

Zum Konstruktionsleiter-Forum 2023 treffen sich Konstruktions- und Entwicklungsleiter aus ganz Deutschland um Trends, Technologien und Strategien für die Produktentwicklung von morgen zu diskutieren - auch Nachaltigkeit steht auf der Agenda.(Bild:  VCG)
Zum Konstruktionsleiter-Forum 2023 treffen sich Konstruktions- und Entwicklungsleiter aus ganz Deutschland um Trends, Technologien und Strategien für die Produktentwicklung von morgen zu diskutieren - auch Nachaltigkeit steht auf der Agenda.
(Bild: VCG)

Konstruktions- und Entwicklungsleiter müssen mit interdisziplinären Teams neue Ideen strukturiert und domänenübergreifend entwickeln können und dabei gleichzeitig Kosten und – immer wichtiger – Nachhaltigkeit im Blick behalten. Welche Emissionen entstehen bei Herstellung, Verwendung und Entsorgung eines Produkts? Diese Frage gewinnt für produzierende Unternehmen aus verschiedenen Gründen zunehmend an Bedeutung: Sei es die CO2-Besteuerung, der Wandel des Konsumverhaltens, gesetzliche Vorgaben oder auch Imagepflege.

Auf dem Konstruktionsleiter-Forum, das am 19. Oktober in Würzburg stattfindet, wird Dr.-Ing. Jörg Weißkopf, Senior Consultant bei der Simus Systems GmbH, in seinem Vortrag „Product Carbon Footprint: Was gefordert wird und wie die Berechnung anhand des 3D-Modells gelingt“, zeigen, wie Unternehmen den Product Carbon Footprint (PCF) ihrer Produkte nachvollziehbar berechnen können. Die Software basiert auf einer systematischen Analyse von CAD-Modellen und ermöglicht eine automatische Zuordnung von Fertigungsverfahren, Bearbeitungsschritten und Maschinen. Dadurch werden detaillierte und nachvollziehbare Ergebnisse erzielt, insbesondere im Bereich der Bearbeitung.

Der Vortrag bietet Einblicke in die Methodik und zeigt auf, wie Unternehmen Emissionen identifizieren und Optimierungspotenziale erkennen können, um ihre Produktionsprozesse nachhaltiger zu gestalten.

Herr Weißkopf, warum ist das Thema Ihres Vortrags besonders relevant für Konstrukteure und Entwickler?

Der Anspruch an die nachhaltige Entwicklung von Produkten wird immer dringlicher und schlägt natürlich zuerst in Konstruktion und Entwicklung auf. Nach gängiger Meinung werden hier rund 80 Prozent der Kosten eines Bauteils definiert, die später anfallen – und das gilt genauso für die Emissionen! Durch die Wahl von Materialien, Bearbeitungsmethoden und Fertigungstechniken haben Konstrukteure einen besonders großen Einfluss auf die Steuerung des Product Carbon Footprints.

Was sind die wichtigsten Aspekte Ihres Vortrags?

Zum einen möchte ich die Dringlichkeit des Themas betonen, denn schon bald werden neue Regeln für die Berichterstattung gelten und die Sammlung der entscheidenden Daten muss zeitnah beginnen. Zum anderen möchte ich aufzeigen, dass man mit softwaregestützten Lösungen ganz automatisiert viele der notwendigen Informationen sammeln kann. Damit können wir Unternehmen eine große Last von den Schultern nehmen: nämlich die Frage, wo man belastbare Daten für die Berechnung des CO2-Fußabdrucks eigentlich herbekommt. Und wie man sich dem Product Carbon Footprint ganz pragmatisch nähern kann.

Was lernen unsere Teilnehmer durch Ihren Vortrag?

Sie erfahren, dass deutlich umfangreichere Vorgaben zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung in naher Zukunft auf die Unternehmen zukommen. Daher ist es wichtig, über Instrumente nachzudenken, die diese Informationen belastbar bereitstellen. Wir zeigen im Vortrag auf, wie Software als Ergänzung zum ERP-System insbesondere für eigengefertigte Produkte zu tragfähigen, transparenten Daten für die Berechnung des Product Carbon Footprint beitragen kann.

Das Konstruktionsleiter-Forum 2022 im Rückblick:

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